Rönnow über Union-Zukunft: „Ich bin einfach glücklich hier“
Anders als in der dänischen Nationalmannschaft ist Frederik Rönnow im Tor des 1. FC Union Berlin gesetzt. Was der 33-Jährige über seine Zukunft im Nationalteam und beim Bundesligisten denkt.
Seit 2021 bei Union Berlin: Frederik Rönnow. (Archivbild)Andreas Gora/dpa
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Torhüter Frederik Rönnow glaub nicht, dass die Enttäuschung über die verpasste WM-Qualifikation mit Dänemark Auswirkung auf seine Leistung beim 1. FC Union Berlin hat. „Du bekommst einen Schlag und jetzt musst du wieder hoch. Das kenne ich schon. Jetzt ist der Fokus hier“, verkündete Rönnow vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).
Durch lediglich zwei Siege aus den letzten zwölf Spielen hat Union einen Teil seines zuvor zweistelligen Punktepolsters auf die Abstiegsränge verspielt. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 – den aktuell der kommende Gegner belegt – weiterhin komfortable sieben Punkte.
Dänemark verliert im Elfmeterschießen
Im Finale der WM-Playoffs hatte sich Dänemark erst im Elfmeterschießen Tschechien geschlagen geben müssen. Rönnow saß zwar nur auf der Reservebank, feierte aber dennoch ein Comeback. Denn eigentlich war der Däne Ende 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. „Ich war auch ein bisschen überrascht, weil eigentlich habe ich diese Tür geschlossen“, sagte Rönnow über die Kehrtwende.
Weitere Einsätze im Trikot der Skandinavier ließ der 33-Jährige offen. „Ich will erstmal in Ruhe mit dem Trainer reden, bevor ich etwas veröffentliche“, erklärte Rönnow.
Karriereende bei Union?
Seit 2021 steht der Torhüter bei den Köpenickern zwischen den Pfosten. Im Sommer des vergangenen Jahres verlängerte Rönnow seinen Vertrag. Zur Dauer des neuen Arbeitspapieres machten die Berliner wie gewohnt keine Angaben.
Ein Karriereende in der Hauptstadt scheint für Rönnow aber möglich. „Ich bin einfach glücklich hier. Im Verein, aber auch mit meiner Familie hier. Du weißt nie was im Fußball passiert, aber ich habe diesen Vertrag verlängert, weil es meine Gedanken sind, hierzubleiben“, stellte der Däne klar.