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Polizeigewerkschaft fordert Investitionen in Schutzmaßnahmen

Binnen kürzester Zeit wurde in Brandenburg und NRW die Stromversorgung attackiert. Die Polizeigewerkschaft sieht dringenden Nachbesserungsbedarf bei den Schutzvorkehrungen.

Von dpa

02.09.2026

Der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft fordert mehr Investitionen. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

Der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft fordert mehr Investitionen. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Nach zwei Angriffen auf die Stromversorgung in Brandenburg und NRW fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft mehr Investitionen in den Schutz der kritischen Infrastruktur. „Es fehlt nicht an technischen Möglichkeiten, sondern an konsequenten Investitionen“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, Heiko Teggatz. 

Moderne Sensorik entlang von Hochspannungsleitungen, digitale Überwachungssysteme, intelligente Detektionslösungen und weitere Schutztechnologien würden international bereits erfolgreich eingesetzt.

Der Schutz kritischer Infrastrukturen sei nicht die originäre Aufgabe der Polizei, sondern zunächst Aufgabe der Betreiber selbst. „Wer die Verantwortung für die Sicherheit seiner Anlagen trägt, muss auch in deren Schutz investieren“, sagte Teggatz.

Nach dem Angriff auf das Stromnetz in Südbrandenburg gehen die Ermittler davon aus, dass auch die Störung an einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln auf verfassungsfeindliche Sabotage zurückgeht. Unbekannte hatten dort Kabel über die Oberleitung gebracht und so einen Kurzschluss verursacht. 

Die Ermittler sehen Parallelen zu dem Fall in Brandenburg, wo Unbekannte am Dienstagmorgen unweit des Umspannwerks Turnow-Preilack einen Angriff auf die Stromversorgung gestartet hatten. In der Nähe beider Orte wurden nach Angaben der Behörden Abschussvorrichtungen und Pyrotechnik gefunden, die womöglich bereits vor längerer Zeit dort installiert worden waren.

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