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Neuschnee: Bergwacht rettet junge Bergsteiger am Hochstaufen

Schlechtwetter im Herbst bringt im Flachland Regen - in den Alpen Schnee. Drei junge Männer aus Hessen geraten bei Berchtesgaden auf einem schon im Sommer fordernden Steig in Bedrängnis.

Von dpa

02.11.2026

Die Bergwacht holt in einem achtstündigen Einsatz bei winterlichen Verhältnissen drei junge Männer vom Hochstaufen im Berchtesgadener Land. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa

Die Bergwacht holt in einem achtstündigen Einsatz bei winterlichen Verhältnissen drei junge Männer vom Hochstaufen im Berchtesgadener Land. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Die Bergwacht im Berchtesgadener Land hat in einem aufwendigen Einsatz bei Nebel und Schnee drei junge Männer aus Hessen von einem der bekanntesten Gipfel der Region geholt. Die 17, 20 und 22 Jahre alten Bergsteiger hatten die Retter am Sonntag alarmiert, weil der Älteste der Gruppe auf dem Steig der „Steinernen Jäger“ am Hochstaufen körperlich und psychisch erschöpft war. Wegen des schlechten Wetters und einer technischen Panne konnten die drei nicht mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen werden, wie das Bayerische Rote Kreuz mitteilte. 

Der 1.771 Meter hohe Berg bei Bad Reichenhall ist nicht sehr hoch, aber steil und felsig. Der Weg über die „Steinernen Jäger“ führt durch Absturzgelände und gilt schon im Sommer - ohne Schnee - als physisch und psychisch fordernd. Da der Flug mit dem Hubschrauber nicht möglich war, brachten die Retter die drei Männer nicht ins Tal, sondern stiegen mit ihnen über den verschneiten Steig weiter in Richtung Gipfel. Dort nahm der Hüttenwirt des Reichenhaller Hauses das Trio für die Nacht auf. Die 21 Retter hingegen stiegen ab und erreichten erst in der Nacht nach acht Stunden wieder das Tal.

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