dpa

Nach Schüssen in Stade – Fußballprofi ruft zu Spenden auf

Erst starb der Vater, wenige Wochen später wurde die Mutter mit den Schüssen von Stade aus dem Leben gerissen. Nun läuft eine Spendenaktion für zwei kleine Kinder – mit prominenter Unterstützung.

Von dpa

09.07.2026

Mit einer Spendenaktion sollen Hinterbliebene nach der Tat in Stade unterstützt werden. (Archivbild)Kai Moorschlatt/dpa

Mit einer Spendenaktion sollen Hinterbliebene nach der Tat in Stade unterstützt werden. (Archivbild)Kai Moorschlatt/dpa

© Kai Moorschlatt/dpa

Nach den tödlichen Schüssen in Stade ruft Fußballprofi Marnon Busch zu Spenden für verwaiste Kinder auf. „Kein Geld der Welt kann die Eltern ersetzen, aber es kann die Zukunft der Kinder wenigstens ein klein bisschen anders gestalten“, appelliert der Verteidiger aus Stade. „Jede einzelne Summe hat geholfen und ich kann nur bitten, nicht aufzuhören!“

Bei der Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade waren sechs Erwachsene getötet worden. Das Schicksal zweier zurückgebliebener Kinder bewegt besonders viele Menschen. Die Drei- und Vierjährigen hatten erst wenige Wochen zuvor ihren Vater verloren, dann wurde ihre Mutter erschossen.

Schon mehr als 797.000 Euro für Vollwaisen 

Bei einem Spendenaufruf für die beiden Kinder auf der Plattform GoFundMe kamen schon mehr als 797.000 Euro zusammen. Mit dem Geld solle den Vollwaisen ein möglichst sicherer Start in die Zukunft ermöglicht werden. Rund 29.900 Menschen beteiligten sich nach Angaben auf der Spendenseite an der Aktion – darunter auch Marnon Busch.

Busch: „Kein Geld der Welt kann die Eltern ersetzen, aber es kann die Zukunft der Kinder wenigstens ein klein bisschen anders gestalten.“ (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Busch: „Kein Geld der Welt kann die Eltern ersetzen, aber es kann die Zukunft der Kinder wenigstens ein klein bisschen anders gestalten.“ (Archivbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Spieler vom 1. FC Heidenheim zeigt sich bestürzt. „Ich habe von dem schrecklichen Vorfall in Stade erfahren und es hat mich so betroffen wie vielleicht noch nie zuvor etwas gemacht“, sagte der 31-Jährige. Es sei für ihn unbegreiflich, dass eine solche Tat in seiner Heimatstadt passiert ist. „Als ich dann noch von der tragischen Geschichte der Kinder gehört habe, die dadurch zu Vollwaisen geworden sind, war mir sofort klar, dass ich etwas tun möchte.“

Karte