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Nach Oberschenkel-OP: Baumgartner fällt länger aus

Die schnelle Operation deutet darauf hin, dass die Muskelverletzung doch schlimmer ist. Eine längere Ausfallzeit scheint vorprogrammiert zu sein.

Von dpa

03.06.2026

Christoph Baumgartner verpasst nach einer Muskel-Operation die WM und fällt länger aus. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

Christoph Baumgartner verpasst nach einer Muskel-Operation die WM und fällt länger aus. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Christoph Baumgartner vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig fällt wohl länger aus als gedacht. Nach der beim Aufwärmen vor dem Länderspiel gegen Tunesien (1:0) erlittenen Muskelverletzung im rechten Oberschenkel wurde der österreichische Nationalspieler am Mittwoch operiert. Nach Angaben von RB verlief der Eingriff erfolgreich. „Unser Offensivspieler wird zeitnah mit der Reha beginnen und diese während der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 größtenteils in Leipzig fortführen“, teilten die Sachsen mit.

Baumgartners Ausfall trifft nicht nur die österreichische Nationalmannschaft, auch RB muss wohl zum Saisonbeginn auf den 26-Jährigen verzichten, der in der abgelaufenen Spielzeit zu einer der wichtigsten Säulen im Spiel der Sachsen aufgestiegen war. 17 Tore und neun Assists machten ihn zum Top-Scorer der Leipziger und schürten auch WM-Hoffnungen bei den von Ralf Rangnick trainierten Österreichern. „Leider ist für mich der große Traum, eine WM zu spielen, geplatzt. Ich kann es bis jetzt nicht glauben. Das ist für mich der schwerste Tag meiner Karriere – und es wird sicher etwas dauern, bis ich diese Niederlage verarbeitet habe“, sagte Baumgartner auf Instagram.

RB unterstützt Baumgartner

RB-Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer betonte: „Baumi ist für uns nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein wichtiger Charakter in unserer Mannschaft. Zudem ist er ein absoluter Kämpfer, und wir sind überzeugt, dass er diesen Rückschlag mit seiner positiven Art und großen Mentalität meistern wird.“

Österreich trifft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko auf Jordanien, Titelverteidiger Argentinien und Algerien.

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