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Müller über „Spiegel“-Bericht: Dann wäre Eralp erpressbar

Die Linke Elif Eralp möchte Berlin regieren. Einer ihrer Vorgänger äußert nach einem Medienbericht über Sicherheitsbedenken der Politikerin Zweifel an ihrer Amtsfähigkeit.

Von dpa

29.10.2026

Michael Müller (SPD) über die „Spiegel“-Enthüllung: „Das würde bedeuten, dass die Regierende Bürgermeisterin erpressbar ist.“ (Archivbild)Britta Pedersen/dpa

Michael Müller (SPD) über die „Spiegel“-Enthüllung: „Das würde bedeuten, dass die Regierende Bürgermeisterin erpressbar ist.“ (Archivbild)Britta Pedersen/dpa

© Britta Pedersen/dpa

Berlins ehemaliger SPD-Bürgermeister Michael Müller hält die Linken-Wahlsiegerin Elif Eralp nach dem „Spiegel“-Bericht über ihre Sorge um die Sicherheit ihrer Familie möglicherweise für erpressbar. Wenn Eralp sich nicht traue, in einem Interview klar zu benennen, wogegen sie vorgehen möchte - „das würde bedeuten, dass die Regierende Bürgermeisterin erpressbar ist. Das muss man so klar sagen“, sagte Müller im Fernsehsender Phoenix. 

In einem solchen Fall sei sie nicht frei in ihrer Amtsführung. „Sollte das so stimmen, gibt es da erheblichen Klärungsbedarf und ich glaube eine erneute große Hürde auf dem Weg zu einer Koalition mit dieser Partei.“

Der „Spiegel“ hatte berichtet, die Linken-Politikerin Eralp befürchte, dass die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr sei, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußert. Dies gehe aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor, das das Magazin mit ihr geführt hat. Das Dokument wurde demnach versehentlich samt der Kommentare von Eralps Büro an den „Spiegel“ geschickt. Eralp, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden möchte, und die Linken-Landeschefin Kerstin Wolter wollten sich zunächst nicht äußern.

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