dpa

Müde Füchse Berlin mit Zittersieg in Bietigheim

Im fünften Spiel in nur neun Tagen geht den Füchsen am Ende die Puste aus. Aber mit etwas Glück retten die Berliner den Auswärtssieg noch ins Ziel. Ein Nationalspieler feiert sein Comeback.

Von dpa

03.10.2026

Nationalspieler Matthes Langhoff war bester Füchse-Schütze (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Nationalspieler Matthes Langhoff war bester Füchse-Schütze (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

 Den Füchsen Berlin ist ein etwas glücklicher Pflichtsieg in der Handball-Bundesliga gelungen. Die Berliner gewannen beim Tabellensechzehnten SG BBM Bietigheim 32:31 (20:17). Mit dem fünften Sieg im sechsten Ligaspiel rücken die Füchse damit auf Platz vier vor. Bester Berliner Werfer war Matthes Langhoff mit sieben Treffern, Tim Freihöfer, Mathias Gidsel und Tobias Gröndahl kamen auf jeweils sechs Tore.

Nachdem Gidsel zuletzt bei der Club-WM wegen eines Pferdekusses zwei Partien pausieren musste, stand der Welthandballer in Bietigheim auf der Platte. Sein Team hatte im fünften Spiel in nur neun Tagen aber zunächst Probleme ins Spiel zu finden. Überraschend oft scheiterten sie an Bietigheim-Schlussmann Martin Tomovski.

Füchse müssen am Ende wieder zittern

So blieb die Partie zunächst sehr ausgeglichen. Die Füchse lagen zwar meist in Führung, die Gastgeber konnten aber immer wieder ausgleichen. Mitte der ersten Hälfte durfte dann auch Nationalspieler Nils Lichtlein nach 100-tägiger Verletzungspause sein Comeback geben. Kurz vor der Pause konnten sich die Gäste dann mit drei Toren etwas absetzen.

Und auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse weiter vorn und konnten die Führung zwölf Minuten vor Ende auf fünf Tore ausbauen (30:25). Die Gastgeber kämpften aber weiter und die Berliner wurden in der Schlussphase müder. Der Vorsprung schmolz und die Gäste mussten noch einmal zittern. Am Ende retteten sie mit viel Glück den Sieg ins Ziel.

Karte