Merz: Trump will an US-Präsenz in Deutschland festhalten
Bei dem Gespräch des Kanzlers mit dem US-Präsidenten geht es auch um die US-Truppen in Deutschland - und die gemeinsame Abschreckung. Merz zieht eine positive Bilanz bei diesem Thema.
Kanzler Friedrich Merz (CDU) ist von US-Präsident Donald Trump freundschaftlich im Weißen Haus empfangen worden.Mark Schiefelbein/AP/dpa
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US-Präsident Donald Trump hat Kanzler Friedrich Merz zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten wollen. Trump habe ihm „nicht erst heute, aber erneut versichert, dass die Vereinigten Staaten an ihrer militärischen Präsenz in Deutschland festhalten“, sagte der CDU-Vorsitzende in Washington nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. „Das ist eine gute Nachricht, die ich aber auch anders nicht erwartet habe“, fügte der Kanzler hinzu.
Angesichts der kritischen Grundhaltung von Trump gegenüber Europa war in den vergangenen Monaten spekuliert worden, dass der Präsident US-Soldaten auch aus Deutschland abziehen könnte. Ob Trump zugesagt hat, dass das US-Kontingent in bisherigem Umfang erhalten bleibt, sagte Merz nicht.
Merz ergänzte, man habe in dem Gespräch vor dem im Juli anstehenden Nato-Gipfel in Ankara besprochen, wie man die gemeinsame Abschreckung in Zukunft besser organisieren könne. Details nannte der Kanzler nicht. Trump habe gewürdigt, „dass die Bundesregierung hier auch eine gewisse Führung bei der Stärkung des europäischen Pfeilers der Nato übernommen hat“. Merz ergänzte: „Die Vereinigten Staaten respektieren Deutschland. Sie respektieren, dass wir massiv in die eigene konventionelle Fähigkeit investieren.“