Alle Artikel zum Thema: Konflikte

Konflikte
Vom BER sind fast alle alle Verbindungen nach Nahost gestrichen. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa
Update -

Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA legt den Luftverkehr in der Region noch immer lahm. Auch am Flughafen BER wurden bisher die meisten Flüge gestrichen. Wie sieht es am Wochenende aus?

Könnte sich der neue Krieg im Nahen Osten auf Europa ausweiten? Und damit vielleicht sogar zum Fall für die Nato werden? Irans Angriffe lassen diese Fragen aufkommen. Antworten sind nicht einfach.

Zwischen dem als prorussisch geltenden ungarischen Regierungschef Orban und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj gibt es seit langem Spannungen. Nun droht sich der Streit gefährlich hochzuschaukeln.

Der Kongress schiebt dem Vorgehen Trumps im Iran keinen Riegel vor: Am Mittwoch wurde bereits ein Antrag im Senat blockiert, nun gab es im Repräsentantenhaus eine ähnliche Abstimmung.

Die Nato erhöht wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Das teilte ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers im belgischen Mons mit.

Im Schatten des Iran-Kriegs gibt es Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskyj nennt eine positive Tendenz, bleibt in einer Frage aber skeptisch.

Der Streit um einen EU-Kredit und eine beschädigte Erdöl-Pipeline eskaliert: Selenskyj schickt eine Warnung an Ungarns Premier Orban. Budapest reagiert umgehend.

In Hamburg lebt eine der größten Gruppen von Exil-Iranern in Europa. Der Bürgermeister stellte sich an ihre Seite und hofft nach dem Krieg auf eine bessere Zukunft für den Iran.

Nach bangem Warten kann die Raffinerie PCK aufatmen. US-Sanktionen gegen den russischen Ölsektor hätten die Spritversorgung gefährdet. Doch jetzt bleibt die Rosneft-Tochter dauerhaft davon befreit.

Frieden zwischen Russland und der Ukraine ist auch im fünften Kriegsjahr trotz häufigerer Verhandlungen nicht absehbar. Der Austausch von Gefangenen bleibt das einzig greifbare Ergebnis der Kontakte.

Nach Drohneneinschlägen kündigt Aserbaidschan Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran an. Teheran weist die Vorwürfe zurück und macht ein anderes Land für den Angriff verantwortlich.

Am Frankfurter Flughafen ist der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet, wie dpa-Reporter vor Ort bestätigten. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.

Der Krieg in Iran hat bereits viele Menschenleben gefordert. Könnte er auch zu einer Massenflucht führen? Die Chefin der UN-Organisation für Migration, Amy Pope, rät zur Notfallplanung.

Der Iran-Krieg macht sich in Deutschland auch an den Zapfsäulen bemerkbar. Die Bundesregierung prüft, was sie gegen überhöhte Preise tun kann. „Es darf keine Abzocke geben“, warnt der Finanzminister.

Trump kritisiert Spanien vor laufenden Kameras scharf, Merz bleibt im Weißen Haus zunächst still. Spaniens Außenminister fordert mehr Zusammenhalt. Außenminister Wadephul betont Solidarität in der EU.

Auch die Gaspreise im Großhandel sind wegen des Iran-Konflikts stark gestiegen. Was das für Strom- und Gaskunden in Deutschland bedeutet, ist noch unklar. Der Zeitfaktor spielt eine wichtige Rolle.

Beteiligt sich die Bundeswehr am Krieg gegen den Iran, hilft sie den Partnern USA und Israel? Für Verteidigungsminister Pistorius ist das unvorstellbar. Von ihm kommt im Bundestag eine klare Ansage.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: An dieses Sprichwort hat sich Merz wie schon bei seinem ersten Mal im Oval Office auch jetzt wieder gehalten. Diesmal löst die Zurückhaltung aber Verärgerung aus.

Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“, teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit.

Die US-Israelischen Angriffe auf den Iran haben einen Flächenbrand im Nahen Osten entfacht. Auch nach Tagen zeichnet sich keine Entspannung ab. Ganz im Gegenteil.

Die Folgen des Iran-Kriegs spüren Verbraucher in Deutschland schon - an der Tankstelle. Womöglich wird es nicht dabei bleiben. Auch Lebensmittel könnten teurer werden.

Seit dem vergangenen Sommer spielt der langjährige Zweitliga-Torwart Marko Johansson für einen Club im Iran. Dann kam der Angriff auf das Land. Er zieht Konsequenzen.

Bundeskanzler Merz trifft Donald Trump im Oval Office - und wird ausgesprochen freundschaftlich empfangen. Dafür geht der US-Präsident andere Nato-Verbündete hart an.

Die Eskalation zwischen dem Iran einerseits sowie Israel und den USA andererseits zieht immer weitere Kreise. Merz stellt sich derweil an Trumps Seite: Ziel sei der Sturz der iranischen Führung.

Mitten in der Nacht hebt ein Airbus für Schwangere, Kinder und Kranke Richtung Heimat ab. Doch das soll nur der Anfang sein – was planen Lufthansa und Bundesregierung noch?

Reise-Chaos wegen Nahost-Konflikt: Tausende deutsche Urlauber sitzen fest. Am Abend soll ein Emirates-Flug mit Betroffenen – darunter viele Tui-Urlauber – aus Dubai in München landen.

Die iranischen Vergeltungsangriffe in den Golfstaaten beschäftigen auch den Sport. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Challenger-Turnier unterbrochen worden - ein Alarm wurde ausgelöst.

Bangen, telefonieren, hoffen: In der Ankunftshalle des Frankfurter Flughafens erwarten Angehörige den ersten Flug aus Dubai nach Frankfurt seit des Iran-Krieges. Beim Wiedersehen fließen Tränen.

Die Bundesregierung will ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere unter den in Nahost gestrandeten Deutschen an diesem Mittwoch starten. Ein erster Flug sei nach Maskat geplant, der Hauptstadt des Oman, kündigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) im Sender Welt TV an.

Zehntausende deutsche Touristen sitzen wegen der militärischen Eskalation in Nahost in den Golfstaaten fest. Es gibt erste Flüge, um sie nach Hause zu bringen. Zunächst aber noch nicht nach Hamburg.

Raketen über Dubai, Drohnen über Doha: Irans Angriffe bringen die Golfstaaten in ein Dilemma. Wie lange können sie noch abfangen, ohne selbst zur Kriegspartei zu werden?

Panik geht um in Dubai - auch unter Influencern. Einige verfolgen schockiert die Angriffe, andere sprechen vom „Vertrauen ins System“. Im Land drohen harten Strafen für Kritik an der Regierung.

Wegen der angespannten Sicherheitslage gibt es seit dem Wochenende keine Flüge vom BER in den Nahen Osten. Am Dienstag könnten erstmals wieder Maschinen in die Region abheben.

Kinder spüren oft mehr, als Eltern denken: Wie man Ängste ernst nimmt und altersgerecht über Krieg spricht – und warum Zuhören wichtiger ist als Erklären.

Israel und die USA wollen verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Auch damit begründen sie die Angriffe auf das Land. Nun bestätigt die IAEA neue Schäden an einer Urananreicherungsanlage.

Inmitten der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilte.

Hessens Wirtschaft setzt auf die Golfregion – warum die Beziehungen zu Saudi-Arabien und den Emiraten wichtiger sind als die zum Iran und was ein längerer Konflikt bedeuten könnte.

Israel hat das Kommunikationszentrum der iranischen Rundfunkanstalt in Teheran bombardiert. Dennoch läuft der Sendebetrieb laut iranischen Angaben weiter.

Der US-Präsident will die Angriffe auf den Iran verstärken. Er spricht von einer „großen Welle“ und rechnet mit mehreren Wochen Krieg. Auch der Iran will eskalieren. Was das für die Region bedeutet.

Angespannt, aber keine Panik: Die Sicherheitsbehörden sind wachsam, was den Schutz von jüdischen Einrichtungen und Orten mit US-Bezug angeht. Die meisten Exil-Iraner sind gegen die Führung in Teheran.

Der Irankonflikt hat Folgen für Verbraucher und Wirtschaft - von steigenden Kosten für Heizen und Tanken über sinkende Aktienkurse bis Sorgen um die Konjunktur. Viel hängt von der Dauer des Kriegs ab.

Flüge gestrichen, Kreuzfahrten gestoppt, große Unsicherheit: Wegen der Eskalation im Nahen Osten kommen Reisende nicht weiter. Für eine bestimmte Gruppe chartert das Auswärtige Amt nun Maschinen.