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Melsungen verliert bei polnischem Spitzenteam Plock

Lange hält die MT Melsungen im zweiten Champions League-Match mit. Doch dann setzt sich das routiniertere Team aus Polen durch.

Von dpa

17.09.2026

Die MT Melsungen verliert in der Champions League bei Wisla Plock (Archivbild).Andreas Gora/dpa

Die MT Melsungen verliert in der Champions League bei Wisla Plock (Archivbild).Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Die MT Melsungen hat im zweiten Champions-League-Spiel die erste Niederlage kassiert. Beim polnischen Spitzenteam Wisla Plock verlor der Handball-Bundesligist mit 24:25 (13:15). In einem spannenden und packenden Match scheiterte Aron Mensing drei Sekunden vor dem Ende am starken Wisla-Torhüter Mirko Alilovic. 

Im ersten Duell der beiden Teams entwickelte sich früh ein enges Spiel. Die Abwehrreihen dominierten zunächst, ließen im Laufe der ersten Halbzeit aber auch immer wieder Lücken für Durchbrüche aus dem Rückraum. Melsungen verpasste es in dieser Phase wegzuziehen. Mehrere Würfe landeten am Pfosten oder an der Latte. 

Stefansson überragt bei Melsungen

Bei den Nordhessen überzeugte vor allem der starke Isländer Reynir Thor Stefansson, mit sieben Toren bester Schütze. Der Rechtshänder brachte auf der ungewohnten rechten Rückraumposition alle seine sechs Versuche im Tor unter. Die etatmäßigen Linkshänder Dainis Kristopans und Nikolaj Enderleit fehlten. 

Nach Wiederanpfiff machte Stefansson erst einmal genauso weiter. Allerdings bekam die MT-Defensive den Dänen Frederik Bjerre nicht in den Griff. Er brachte seine Mannschaft wieder heran. Angefeuert vom lautstarken Publikum in der Orlen Arena wurde das polnische Spitzenteam immer stärker. 

Melsungen bleibt dran, verliert aber unglücklich

Gegen die nun immer härter zupackenden Hausherren hatte Melsungen in der Offensive seine Probleme. Zudem vernagelte der 40 Jahre alte Alilovic mit starken Paraden sein Tor. Nur drei Treffer in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren die Quittung. 

Als das Spiel Melsungen zu entgleiten drohte, fand Torwart Nebojsa Simic ins Spiel. Die Gäste konnten wieder ausgleichen, kassierten aber in Unterzahl rund 30 Sekunden vor dem Ende das entscheidende Gegentor. Ein Remis wäre für die guten Nordhessen verdient gewesen.

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