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Medizin-Modellprojekt in Ungarn: 19 weitere Absolventen

Im Kampf gegen den Ärztemangel setzt Sachsen seit 2013 auf zusätzliche Studienplätze in Ungarn. Das Programm trägt Früchte.

Von dpa

28.08.2026

Um mehr Hausärzte zu gewinnen setzt, Sachsen auf das Medizinstudium in Ungarn. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa

Um mehr Hausärzte zu gewinnen setzt, Sachsen auf das Medizinstudium in Ungarn. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa

19 weitere Absolventen eines Modellprojekts haben ihr Medizinstudium in Ungarn abgeschlossen und beginnen nun in Sachsen ihre Ausbildung zum Facharzt. Allesamt hätten sie ihr Studium mit herausragenden Leistungen abgeschlossen, informiert die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen. Später sollen sie helfen, die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen des Freistaats zu sichern. 

Das Programm ist 2013 gestartet. Dazu können sich Interessierte mit einem Abischnitt von 2,6 und besser für ein deutschsprachiges Studium der Humanmedizin an der Universität Pécs bewerben. Sie bekommen die Studiengebühren finanziert. Dafür verpflichten sie sich, nach Abschluss des Studiums und dem Facharztabschluss außerhalb der Städte Leipzig, Dresden, Markkleeberg und Radebeul als Hausarzt zu arbeiten. Inzwischen werden jedes Jahr 40 Studienplätze im Rahmen des Projekts vergeben. 

Bisher rund 250 Teilnehmer – acht bereits als Fachärzte tätig

Das Programm sei eine Erfolgsgeschichte, konstatiert Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Laut Kassenärztlicher Vereinigung befinden sich derzeit 178 Nachwuchsmediziner im Rahmen des Projekts in der Studienphase, 65 weitere absolvieren eine Facharzt-Weiterbildung. Acht Absolventen sind schon als Fachärzte für ihre Patienten tätig.

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