„Macht mich fertig“: Kimmich hadert immer noch mit WM-Aus
Mit etwas Abstand meldet sich DFB-Kapitän Joshua Kimmich zu Wort. Die Wunde des frühen WM-Scheiterns schmerzt noch immer. Was der Bayern-Profi zu seiner Zukunft in der Nationalmannschaft sagt.
Joshua Kimmich wird noch etwas Zeit brauchen, um das schlechte Abschneiden des DFB-Teams bei der WM zu verkraften.Tom Weller/dpa
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Auch mit etwas Abstand ist der Frust bei Joshua Kimmich über das erneut frühe Scheitern bei einer Fußball-WM groß. „Ich bin gerade einfach nur leer und mir ist überhaupt nicht danach, mich zu melden. Aber es gehört dazu, sich auch diesen Situationen zu stellen“, schrieb der DFB-Kapitän in einem Post bei Instagram: „Gemeinsam hatten wir vor, eine sehr erfolgreiche WM zu spielen, Deutschland würdig zu vertreten und einen kleinen Beitrag für eine positive Entwicklung in unserem Land zu leisten. Und wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig.“
Deutschland war bei dieser WM bereits in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay ausgeschieden. Bei den Turnieren 2022 und 2018 war das Aus bereits nach der Gruppenphase gekommen. Bei allen drei Turnier-Pleiten war Kimmich dabei.
Kimmich: Aufgeben ist keine Option
Der Bayern-Profi betonte dennoch, er sei „stolz“ darauf, „Kapitän dieser Mannschaft zu sein“. Aber die Enttäuschung über den Turnierverlauf sei weiterhin groß. „Wir hätten Euch allen und auch uns gerne mehr zurückgegeben“, schrieb Kimmich an die Fans gerichtet.
Der 31-Jährige bekräftigte aber erneut, dass ein Rücktritt aus der Nationalmannschaft für ihn kein Thema ist. „Aufgeben ist für mich niemals eine Option. Um wieder klarzukommen, werde ich aber sicher mehr als ein paar Tage brauchen.“