Landkreis zu Brand an Seenplatte: „wenig offenes Feuer“
Bringt starker Regen die Wende im Brandgebiet an der Seenplatte? Zuletzt hat sich das Gebiet zumindest kaum weiter ausgedehnt. Auch unabhängig von erwartetem Regen soll wieder Wasser von oben kommen.
Auch am Freitag sollen Bundeswehrhubschrauber wieder bei der Brandbekämpfung im Müritz-Nationalpark helfen.Jens Büttner/dpa
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Das Brandgebiet im Müritz-Nationalpark hat sich nach Angaben des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in der Nacht zu Freitag kaum ausgedehnt. Nach Angaben vom Morgen umfasst die brennende beziehungsweise abgebrannte Fläche etwa 362 Hektar. Aus der Luft sei „viel Rauch und Glut zu sehen, wenig offenes Feuer“. Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden.
Der Wind solle im Laufe des Tages aus unterschiedlichen Richtungen wehen. Eine Vorabinformation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu möglichen Gewittern und heftigem Starkregen, aber auch möglichen Sturm- bis hin zu orkanartigen Böen ab Nachmittag gilt auch für das Brandgebiet. Die Wetterentwicklung müsse abgewartet werden, hieß es vom Landkreis.
Hubschrauber sollen wieder helfen
Ab etwa 10.30 Uhr sollten laut Landkreis auch wieder Bundeswehrhubschrauber bei der Eindämmung des Brandes helfen. Mehrere Seen dienen demnach den Hubschraubern als Wasserentnahmestellen. Dafür dürfen sich auf dem Dambecker See, dem Granziner See, dem Käbelicksee und dem Priesterbäker See keine Schwimmer, Paddler, Boote oder sonstiges Material befinden.
Der Brand wurde am Montag gemeldet. Seitdem läuft der Einsatz, nach Angaben vom Freitagmorgen zuletzt mit mehr als 300 Kräften. Da es sich um einen munitionsbelasteten ehemaligen Truppenübungsplatz handelt, gestaltet sich die Brandbekämpfung schwierig.