Landkreis: Kein Warnstreik im Burgenlandkreis
Vier Tage lang fallen vielerorts in Sachsen-Anhalt Busse und Straßenbahnen aus. Ein Kreis hatte allerdings am Arbeitsgericht Erfolg - dort soll nun alles planmäßig fahren.
Busse und Bahnen fallen aus: Der Warnstreik bringt den Nahverkehr vielerorts zum Stillstand. (Archivbild) Heiko Rebsch/dpa
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Im Burgenlandkreis gibt es entgegen bisheriger Pläne keinen Warnstreik im Nahverkehr. Nach einem von der Personenverkehrs- und Servicegesellschaft Burgenlandkreis (PVG) angestrebten Verfahren vor dem Arbeitsgericht Halle müsse die Gewerkschaft Verdi ihren viertägigen Streik zurücknehmen, teilte eine Sprecherin des Landkreises mit. Der Linien- und Schülerverkehr werde planmäßig fahren.
Verdi legt von Donnerstag an für vier Tage den Nahverkehr in weiten Teilen Sachsen-Anhalts weitgehend lahm. In Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau müssen Fahrgäste bis Sonntag mit massiven Ausfällen bei Bussen und Straßenbahnen rechnen, wie die Verkehrsbetriebe mitteilten.
Hintergrund für den viertägigen Warnstreik sind festgefahrene Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr. Verdi fordert unter anderem eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich sowie Entlastungen für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber halten eine solche Arbeitszeitverkürzung für finanziell nicht darstellbar.