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Karlsruhe ärgert auch Aufstiegskandidat Paderborn

Der KSC schockt erneut die Aufstiegsanwärter – nach Darmstadt trifft es jetzt Paderborn. Dabei sah es beim letzten Auswärtsspiel unter Trainer Eichner lange nach einer Niederlage aus.

Von dpa

08.05.2026

Shio Fukuda und seine Mitspieler erwiesen sich erneut als Schrecken für Aufstiegsanwärter.Anke Waelischmiller/dpa

Shio Fukuda und seine Mitspieler erwiesen sich erneut als Schrecken für Aufstiegsanwärter.Anke Waelischmiller/dpa

© Anke Waelischmiller/dpa

Der Karlsruher SC hat sich erneut als Spielverderber im engen Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga präsentiert. Die Badener erspielten sich beim SC Paderborn ein 2:2 (0:1), für den dadurch der dritte Bundesliga-Aufstieg in der Clubgeschichte unwahrscheinlicher wird. Bereits am vergangenen Wochenende hatten die Badener mit einem 2:1-Sieg die Aufstiegsträume von Darmstadt 98 beendet.

Dabei lag die Mannschaft des am Saisonende scheidenden Cheftrainers Christian Eichner nach dem Gegentor von Filip Bilbija (20. Minute) früh hinten. Und Paderborn hatte weitere gute Chancen, doch entweder war der Pfosten im Weg oder KSC-Schlussmann Hans Christian Bernat zur Stelle.

Wendepunkt innerhalb von Minuten

Auch die Offensive sorgte in einer spannenden Schlussphase für Furore, Fabian Schleusener (75.) und Shio Fukuda (79.) drehten mit ihren Toren innerhalb von vier Minuten die Partie zugunsten der Gäste. Zum Sieg reichte es jedoch nicht, weil Sebastian Klaas (85.) spät noch der Treffer zum 2:2-Endstand gelang.

Grund zum Jubeln: Trainer Christian Eichner holt mit seiner Mannschaft einen Punkt in Paderborn.Anke Waelischmiller/dpa

Grund zum Jubeln: Trainer Christian Eichner holt mit seiner Mannschaft einen Punkt in Paderborn.Anke Waelischmiller/dpa

© Anke Waelischmiller/dpa

Paderborn steht am vorletzten Spieltag in der Tabelle mit 59 Punkten zwar vorübergehend auf Rang drei, aber der Zweite, SV Elversberg (59 Punkte), und Verfolger Hannover 96 (58) spielen erst noch an diesem Wochenende. Der KSC empfängt am letzten Spieltag (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky) den VfL Bochum.

 Fabian Schleusener (l) nimmt nach seinem Treffer Glückwünsche entgegenAnke Waelischmiller/dpa

Fabian Schleusener (l) nimmt nach seinem Treffer Glückwünsche entgegenAnke Waelischmiller/dpa

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