WM 2026

Iranischer Verband beklagt WM-Berichterstattung

Der iranische Verband fühlt sich bei der WM weiter unfair behandelt. Nun erhebt der Verband neue Vorwürfe zur Berichterstattung über das Team.

Von dpa

26.06.2026

Iran kritisiert Medienberichterstattung und WM-Rahmenbedingungen. (Archivbild)Jae C. Hong/AP/dpa

Iran kritisiert Medienberichterstattung und WM-Rahmenbedingungen. (Archivbild)Jae C. Hong/AP/dpa

© Jae C. Hong/AP/dpa

Der iranische Fußballverband hat die Medienberichterstattung rund um die Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in den USA kritisiert und eine einseitige Darstellung der Ereignisse beklagt. Konkret geht es bei den Vorwürfen um die Arbeit eines angeblich nicht durch die FIFA akkreditierten Mediums mit anti-iranischer Ausrichtung, wie der Verband mitteilte.

Das „Pseudo-Medienunternehmen“ habe sich im Bereich des Mannschaftshotels und bei Pressekonferenzen aufgehalten und vor allem Proteste gegen das iranische Team in den Fokus gerückt, hieß es in der Mitteilung. Die positive Unterstützung der Auswahl durch Fans sei ignoriert worden. „Ziel war es offensichtlich, ein verzerrtes und irreführendes Bild der Stimmung rund um die iranische Nationalmannschaft zu vermitteln“, hieß es. 

Streit um Visa und Anreise 

Die Einschränkungen der offiziellen Medienarbeit durch den Verband und verweigerte Visa für Mitglieder der Medienabteilung hätten eine „korrekte, direkte und aus erster Hand erfolgende“ Berichterstattung erheblich erschwert, monierte der Verband. Die FIFA war für eine Stellungnahme angefragt.

Die Kritik ist Teil einer Serie von Beschwerden des Irans über die WM-Rahmenbedingungen. Visa-Verweigerungen für Funktionäre hatten bereits zu Spannungen geführt. Für die ersten beiden Spiele in Los Angeles durfte das Team zudem nur am Spieltag einreisen und musste anschließend wieder ins WM-Quartier nach Mexiko zurück. Für Seattle, wo Iran am Samstag (5.00 Uhr/MESZ) im letzten Gruppenspiel auf Ägypten trifft, wurde die Regelung gelockert.

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