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Füchse zwischen Partizan und Gummersbach: „Herausforderung“

Die Füchse gewinnen in der Königsklasse überraschend deutlich in Belgrad und freuen sich über ein Debüt. In der Bundesliga wartet nun mit Gummersbach eine deutlich schwierigere Aufgabe.

Von dpa

11.09.2026

Füchse-Trainer Nicolej Krickau erwartet gegen Gummersbach eine schwierige Aufgabe (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Füchse-Trainer Nicolej Krickau erwartet gegen Gummersbach eine schwierige Aufgabe (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

So einfach hatten sich die Handballer der Füchse Berlin den Start in die neue Champions-League-Saison wohl nicht vorgestellt. Beim lockeren 44:33-Auswärtssieg bei Partizan Belgrad hatten die Berliner wohl etwas mehr Gegenwehr erwartet. „Wir haben von Beginn an konzentriert gearbeitet. Vielleicht hat unser Erfahrungsvorsprung in solchen Spielen den Unterschied gemacht“, sagte Berlins serbischer Kreisläufer Mijajlo Marsenic diplomatisch.

Krickau lobt die Defensivarbeit

Denn über weite Phasen der Partie war es ein Klassenunterschied. Und die Ursache war für Trainer Nicolej Krickau auch schnell gefunden. „Die Defensive war unser Schlüssel, um ins Tempospiel zu kommen“, sagte der Däne und lobte vor allem den Innenblock mit Kapitän Max Darj und Marsenic. „Die haben einen überragenden Job gemacht“, sagte er.

Und durch den klaren Spielverlauf konnte Krickau schon früh Spielzeiten verteilen und Stammkräften mehr Pausen gönnen. Denn schon am Sonntag wartet in der Bundesliga mit dem Heimspiel gegen den VfL Gummersbach (18.00 Uhr/Dyn) eine deutlich schwierigere Aufgabe. „Ein absoluter Topgegner, der in seiner Intensität so unfassbar stabil ist. Das wird eine Herausforderung und ein absoluter Kracher“, sagte Krickau.

Hannig sieht Füchse nicht in Favoritenrolle

Geschäftsführer Bob Hanning sieht sein Team deshalb nicht als Favorit in der Partie. „Gummersbach hat die komplette Woche Zeit, sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Und wir müssen halt immer funktionieren und das ist schon ein unglaublicher Druck“, sagte er.

Da war es hilfreich, dass der erst vor wenigen Tagen erst verpflichtete Aymeric Zaepfel in Belgrad sein Debüt feierte und auf zwei Tore kam. Mit dem Franzosen bieten sich mehr Möglichkeiten für Krickau. Wobei der Coach um Geduld bittet. „Er ist ein Spieler, der nicht diese Aufmerksamkeit gewohnt ist, wie jetzt gerade. Das dauert natürlich ein bisschen, bis alles auf die Platte kommt“, sagte der Coach.

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