Flensburg kassiert nächste Pleite im Champions-League-Rennen
Flensburg verliert auch beim TVB Stuttgart und muss im Rennen um die Königsklasse einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Die Fehlerquote bleibt ein Problem.
Kevin Möller und die SG Flensburg-Handewitt spielten beim TVB Stuttgart. (Archivbild)Michael Hundt/dpa
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Die SG Flensburg-Handewitt hat im Kampf um die direkte Qualifikation für die Champions League den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Das Auswärtsspiel beim TVB Stuttgart endete mit einer 33:37 (16:19)-Niederlage für den Tabellen-Dritten der Handball-Bundesliga. Beste Werfer waren der Flensburger Marko Grgic mit sieben Toren sowie Lenny Rubin mit zehn Treffern für Stuttgart.
Die SG startete behäbig in das Spiel. Schon in der 4. Minute lag die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic mit 1:5 zurück. Torhüter Kevin Möller sorgte beim 3:6 (8.) mit einem gehaltenen Siebenmeter gegen Kai Häfner für ein erstes Ausrufezeichen der Flensburger. Sicherheit gab diese Parade aber nicht. Im Gegenteil: Die Norddeutschen hatten großes Glück, dass Rubin beim 18:14 (29.) die Chance auf die erste Fünf-Tore-Führung der Schwaben vergab.
Flensburg verliert auch das Grgic-Familien-Duell
Nach der Pause arbeitete sich Flensburg heran und ging beim 26:25 (45.) durch Emil Jakobsen erstmals in Führung. Danach aber verfiel das Pajovic-Team wieder in Lethargie und machte zu viele Fehler. Beim 33:28 (53.) hatte Stuttgart die Weichen auf Sieg gestellt. Nach dem 30:31 beim neuen Meister SC Magdeburg am Donnerstag war es die zweite Flensburger Auswärtspleite hintereinander. Im Familienduell setzte sich der Stuttgarter Co-Trainer Danijel Grgic gegen seinen Sohn Marko und dessen Flensburger durch.