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FES schafft 48 Werkswohnungen in Frankfurt-Höchst

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, zugleich suchen Betriebe Fachkräfte. In Frankfurt-Höchst sind die Mieterinnen und Mieter in 48 neue Werkswohnungen der FES eingezogen.

Von dpa

27.10.2026

Die Mieterinnen und Mieter sind inzwischen in die Werkswohnungen eingezogen. Andreas Arnold/dpa

Die Mieterinnen und Mieter sind inzwischen in die Werkswohnungen eingezogen. Andreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

In Zeiten von Wohnungsnot und Fachkräftemangel setzen einige Betriebe in Hessen auf Mitarbeiterwohnungen. So hat die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) kürzlich im Stadtteil Höchst einen Komplex mit 48 Werkswohnungen fertiggestellt. Zwei Jahre nach dem Spatenstich sind jetzt dort die Mieterinnen und Mieter in die neuen Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen eingezogen.

„Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Frankfurt“, erklärte Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). 36 der 48 Wohnungen seien geförderter Wohnraum, der in der Stadt dringend benötigt werde. „Die FES geht hier mit gutem Beispiel voran und sorgt dafür, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Wohnen in Frankfurt leisten können. Mehr Projekte wie diese wären ein Gewinn für Frankfurt.“

Minister: Betriebswohnungen helfen, Fachkräfte zu gewinnen 

In Hessen gibt es aber noch andere Beispiele: So wurde Ende September in Wiesbaden auf einem bisherigen Hubschrauberlandeplatz Richtfest gefeiert - und zwar für die 168 Wohnungen, die dort für Beschäftigte der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (Helios HSK) entstehen. Und im südhessischen Heppenheim hat der Klinikbetreiber Vitos vor einem Jahr eine Wohnanlage mit insgesamt 23 Einheiten für Mitarbeitende eröffnet. 

Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) begrüßt das Engagement von Unternehmen, sich stärker im Wohnungsbau zu engagieren. „Wer in Hessen arbeitet, muss sich in der Nähe seines Arbeitsplatzes auch eine Wohnung leisten können.“ Beschäftigte sollten nicht vor der Wahl stehen, entweder eine hohe Miete zu zahlen oder jeden Tag lange Wege zur Arbeit zurückzulegen. „Betriebswohnungen können diesen Druck lindern. Sie geben Beschäftigten mehr Sicherheit und helfen Unternehmen, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.“, sagte der Minister.