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Ex-US-General Hodges mit Point-Alpha-Preis geehrt

Point Alpha zwischen Hessen und Thüringen war im Kalten Krieg einer der neuralgischsten Punkte zwischen den Gegnern Nato und Warschauer Pakt. Daran erinnert eine renommierte Auszeichnung.

Von dpa

07.11.2026

Der frühere US-General Ben Hodges mit dem Point-Alpha-Preis.Jacob Schröter/dpa

Der frühere US-General Ben Hodges mit dem Point-Alpha-Preis.Jacob Schröter/dpa

© Jacob Schröter/dpa

Der frühere US-General und Oberkommandierende der US-Landstreitkräfte in Europa, Ben Hodges, ist für seine Verdienste um die deutsche und europäische Einheit mit dem Point-Alpha-Preis geehrt worden. Hodges erhielt die Auszeichnung in der Gedenkstätte Point Alpha, die an einen der neuralgischsten Punkte im Kalten Krieg erinnert. Zwischen Geisa und Rasdorf an der heutigen thüringisch-hessischen Landesgrenze standen sich bis 1990 Angehörige der US-Army und Soldaten des Warschauer Pakts direkt gegenüber. 

Hodges, von 2014 bis 2017 Oberkommandierender der US-Landstreitkräfte in Europa, sei ein überzeugter Transatlantiker und das Gesicht der US-europäischen Freundschaft, würdigte die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) den 68-Jährigen in ihrer Laudatio. Er stehe kompromisslos für die Freiheit und die europäische Friedensordnung ein. „Und das in einer Zeit, in der sich das Weiße Haus unter Präsident Trump Stück für Stück von Europa nicht nur entfernt, sondern den Mörder und Aggressor Putin nicht in seine Schranken weist, und ihn stattdessen indirekt unterstützt“, hieß es in ihrem Redemanuskript.

Aus Sicht des Preisträgers müssen die Vereinigten Staaten hart daran arbeiten, das Vertrauen ihrer Verbündeten wiederzugewinnen und unmissverständlich klarstellen, dass die USA sich der Nato verpflichtet fühle und ihren Verpflichtungen gegenüber den Verbündeten stets nachkomme.

Preisträger: Abschreckung dient der Verhinderung von Kriegen

Hodges betonte die Bedeutung glaubwürdiger militärischer Abschreckung. Diese bedeute, dem Gegner zu demonstrieren, dass man große militärische Fähigkeiten und den Willen habe, diese militärischen Fähigkeiten im Notfall einzusetzen, so Hodges. „Während des Kalten Krieges, also über vier Jahrzehnte, funktionierte genau das“, sagte Hodges laut Manuskript. In Point Alpha hätten amerikanische Soldaten buchstäblich an vorderster Front zur Verteidigung der Freiheit gestanden.

Die mit einem Preisgeld von 25.000 Euro verbundene Auszeichnung wird vom Kuratorium Deutsche Einheit und der Point Alpha-Stiftung seit 2005 vergeben, erste Preisträger waren seinerzeit der ehemalige US-Präsident George Bush, der ehemalige sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow und der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl.

Der diesjährige Point-Alpha-Preisträger Ben Hodges.Jacob Schröter/dpa

Der diesjährige Point-Alpha-Preisträger Ben Hodges.Jacob Schröter/dpa

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An historischem Ort: Der frühere US-General Ben Hodges in der Gedenkstätte Point Alpha, wo sich bis 1990 Angehörige der US-Army und Soldaten des Warschauer Pakts direkt gegenüber standen.Jacob Schröter/dpa

An historischem Ort: Der frühere US-General Ben Hodges in der Gedenkstätte Point Alpha, wo sich bis 1990 Angehörige der US-Army und Soldaten des Warschauer Pakts direkt gegenüber standen.Jacob Schröter/dpa

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann hielt die Laudatio bei der Verleihung des Point-Alpha-Preises.Jacob Schröter/dpa

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Der Point-Alpha-Preis ging an den früheren US-General Ben Hodges.Jacob Schröter/dpa

Der Point-Alpha-Preis ging an den früheren US-General Ben Hodges.Jacob Schröter/dpa

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