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Eintracht-Coach Hütter sieht Handlungsbedarf in Abwehr

Die Kaderplanung bei Eintracht Frankfurt für die neue Saison ist noch nicht abgeschlossen. Vor allem für die Abwehr hofft Trainer Hütter auf Verstärkung. Auch ein neuer Stürmer könnte noch kommen.

Von dpa

08.08.2026

Die Kaderplanung ist laut Frankfurts Trainer Adi Hütter noch nicht abgeschlossen. (Archivbild)Florian Wiegand/dpa

Die Kaderplanung ist laut Frankfurts Trainer Adi Hütter noch nicht abgeschlossen. (Archivbild)Florian Wiegand/dpa

© Florian Wiegand/dpa

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter sieht rund zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel noch Bedarf für neue Spieler. „In meinen Augen ist der Kader noch zu groß, trotzdem werden wir auch für den einen oder anderen Neuzugang noch einen Platz finden. Wir wissen, dass wir in der Verteidigung noch etwas tun müssen“, sagte Hütter dem „Kicker“.

Im Mittelfeld sei der Fußball-Bundesligist schon gut aufgestellt, betonte Hütter. „Vielleicht müssen wir noch in vorderster Front nachlegen. Ich bin aber nicht unzufrieden, weil ich weiß, dass sich noch einiges tun wird.“ Das erste Pflichtspiel bestreiten die Hessen am 21. August in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC St. Tönis in Nordrhein-Westfalen.

Hütter will sich nicht an Uzun-Spekulationen beteiligen

Nach Einschätzung Hütters, der im Sommer fünf Jahre nach dem Ende seiner ersten Amtszeit zur Eintracht zurückgekehrt war, sind die Frankfurter trotz der Abgänge mehrerer Stammkräfte eine „junge Mannschaft mit viel Potenzial“. Unter anderem wechselte Nationalspieler Nathaniel Brown zum FC Bayern München. Zudem gibt es immer wieder Spekulationen um einen Abgang von Jungstar Can Uzun. „Bis jetzt habe ich nichts in diese Richtung gehört. Und an Spekulationen beteilige ich mich nicht“, sagte Hütter.

Nach einer verkorksten letzten Saison hofft die Eintracht wieder auf den Einzug in den Europapokal. „Grundsätzlich ist es wichtig, nach dem Bestmöglichen zu streben. Wer den Verein und mich kennt, weiß: Wir werden immer ambitioniert bleiben. Ich glaube aber, dass es ohne Not den Druck erhöht, wenn man jedes Mal von der Champions League spricht“, erklärte Hütter.

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