Cyberangriff auf Verwaltung begann lange vor der Entdeckung
Die Hacker waren früher im Berliner Landesnetz als bisher bekannt. Unklar bleibt, welche Daten betroffen sind und was die Angreifer wollten.
Noch ist unklar, wann genau der Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung begonnen hat. (Symbolbild) Philip Dulian/dpa
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Bei dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung sind die Angreifer bereits mindestens eine Woche vor der Entdeckung des Vorgangs ins Berliner Landesnetz eingedrungen. Das teilte eine Sprecherin des Senats auf dpa-Anfrage mit. Inzwischen habe sich gezeigt, dass vom 7. bis 12. August Daten abgeflossen seien. Wann genau die Cyberattacke begonnen habe, sei weiterhin unklar. Denkbar ist aber, dass der Zeitpunkt noch davor lag.
Offen ist weiterhin auch die Frage, welche Daten und in welchem Umfang in fremde Hände gelangt sind. Unklar bleibt auch, was die Angreifer bezweckt haben.
Das Landeskriminalamt ermittelt
Die Cyberattacke war am 14. August entdeckt worden. Daraufhin wurden die beiden betroffenen Senatsverwaltungen für Verkehr und für Bauen und Wohnen bis zum vergangenen Sonntag vom Landesnetz abgetrennt.
Das Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft ermitteln zu den Hintergründen des Cyberangriffs, der in jedem Fall gravierender war als zunächst angenommen.
Der Staatssekretär für Digitalisierung Florian Hauer hatte noch am Montag betont, nach seinem Kenntnisstand seien keine sensiblen, also zum Beispiel personenbezogenen Daten, abgeflossen oder solche mit Bezug zu kritischer Infrastruktur. Am Mittwoch teilte die Senatskanzlei mit, dass das nicht ausgeschlossen sei.