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Cyberangriff auf Supermarkt in Bayern - Polizei ermittelt

Angreifer manipulieren Kühlregale aus der Ferne. Diese heizen statt kühlen. Betroffen sind Supermärkte im Ausland. Doch auch in Niederbayern gibt es einen Fall.

Von dpa

03.11.2026

In Frankreich, Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden war es bereits zu solchen Cyberangriffen gekommen. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa

In Frankreich, Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden war es bereits zu solchen Cyberangriffen gekommen. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa

© Philip Dulian/dpa

Cyberkriminelle haben die Kühlanlagen in einem Supermarkt in Niederbayern angegriffen. Diese heizten daraufhin bis auf 50 Grad hoch, wie der Betreiber auf der Facebook-Seite des Supermarkts in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) schreibt. „Die traurige Folge: Unmengen an Lebensmitteln mussten in die Tonne.“ Mehrere Medien hatten zuvor über den Angriff berichtet. 

In Frankreich, Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden war es bereits zu solchen Cyberangriffen gekommen, mehrere Supermärkte waren betroffen. Die Kriminalpolizei in Landshut ermittelt laut dem Polizeipräsidium Niederbayern nach dem Vorfall in Reisbach wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten und der Datenveränderung. Diese wird sich dabei nach Angaben eines Sprechers auch mit den Behörden in den anderen Ländern absprechen. 

Lebensmittel entsorgt - Regale werden neu gefüllt

Der Supermarkt-Betreiber in Niederbayern kritisierte auf Facebook die Lebensmittelverschwendung, für die der Cyberangriff gesorgt hatte: „Foodsharing hat kurzfristig alles abgeholt, was noch irgendwie zu retten war.“ Der Großteil der Kühlware habe aber entsorgt werden müssen. Am Dienstag sollen die Regale wieder mit frischer Ware befüllt sein, hieß es weiter.

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