Mehr als 6.000 Menschen von Bombenentschärfung betroffen
Ein Bomben-Blindgänger legt in Oranienburg Teile des Alltags lahm: Schulen bleiben geschlossen, Züge fallen aus. Rund 6.300 Menschen leben im Sperrkreis. Was Anwohner kommende Woche beachten müssen.
Die Chausseestraße in Oranienburg wird im Bereich der Bombe gesperrt. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa
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Ein Sperrkreis von einem Kilometer, mehrere Schulen geschlossen und kein Regionalbahnverkehr: In der kommenden Woche am Mittwoch (11. November) soll in Oranienburg ein Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden.
Ab 8 Uhr gelte deshalb ein Sperrkreis um den Fundort in der Adolf-Damaschke-Straße, in dem knapp 6.300 Menschen gemeldet seien, teilte die Stadt mit. Betroffen seien zudem etwa die Mosaik Grundschule, das Mosaik Gymnasium/Gesamtschule, die Jean-Clermont-Schule, die Kita Butzelzwerge und der Schlosshafen inklusive Caravanstellplatz.
Ersatzbusse zwischen Oranienburg und Löwenberg
Innerhalb des Sperrkreises liegt auch der Bahnhof Sachsenhausen. Die Deutsche Bahn werde deshalb zwischen 8 und 16 Uhr den Zugverkehr zwischen Oranienburg und Löwenberg einstellen, hieß es. Stattdessen verkehrt stündlich ein Ersatzverkehr mit Bussen: Der erste Bus startet um 7.28 Uhr am S-Bahnhof Oranienburg und um 8.25 Uhr am Bahnhof Löwenberg.
Welche Straßen genau im Sperrkreis liegen, kann auf der städtischen Internetseite unter www.oranienburg.de/entschaerfung-november-2026 nachgelesen werden. Wer Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises braucht, kann sich mit der Stadtverwaltung unter (03301) 600 901 in Verbindung setzen.
Menschen, die am Entschärfungstag nicht woanders unterkommen können, bietet die Stadt eine Anlaufstelle im Bürgerzentrum, Albert-Buchmann-Straße 17, an. Auch ein Busshuttle-Service dorthin ist geplant.