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CDU kritisiert Mangel an Trinkwasserbrunnen in Harburg

Laut dem offiziellen Hamburger Hitzeaktionsplan sollen die Menschen in der Hansestadt jederzeit Zugang zu Trinkwasserspendern haben. Doch südlich der Elbe sei das nicht der Fall, warnt die CDU.

Von dpa

18.06.2026

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion kritisiert den Mangel an Trinkwasserspendern in Hamburg und besonders im Bezirk Harburg. (Symbolbild)Jonas Klüter/dpa

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion kritisiert den Mangel an Trinkwasserspendern in Hamburg und besonders im Bezirk Harburg. (Symbolbild)Jonas Klüter/dpa

© Jonas Klüter/dpa

Mit Blick auf die erwarteten hochsommerlichen Temperaturen am Wochenende hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion die geringe Zahl an öffentlichen Trinkwasserspendern im Hamburger Bezirk Harburg kritisiert. Dort gebe es nur sechs derartige Spender, erklärte der Abgeordnete André Trepoll unter Berufung auf eine aktuelle Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage. Rechnerisch müssten sich rund 30.000 Harburger eine Zapfstelle teilen. 

In ganz Hamburg sind nach Angaben des Senats 55 öffentliche Trinkwasserbrunnen verfügbar, davon 45 an öffentlichen Toiletten. Die meisten befinden sich im Bezirk Mitte, wie der Senat weiter mitteilte. Konkrete Ausbaupläne existierten derzeit nicht. „Gleichwohl wird für das gesamte Hamburger Stadtgebiet die Errichtung weiterer Trinkwasserspender geprüft“, erklärte der Senat Anfang Juni. 

Umweltbehörde hat kein Geld für weitere Trinkwasserspender

Auf eine weitere Anfrage von Trepoll ergänzte der Senat eine Woche später: „Die Prüfung durch die Bukea (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft) hat ergeben, dass für die Errichtung und den Betrieb weiterer Trinkwasserspender aus Haushaltsmitteln derzeit keine Spielräume bestehen.“

Rot-Grün blamiere sich mit dieser Ausrede, meinte Trepoll verärgert. „Obwohl die Hitzephasen der vergangenen Sommer Groß und Klein, Jung und Alt körperlich an die Grenzen gebracht haben, liegt der Ausbau der öffentlichen Trinkwasserverfügbarkeit in Harburg buchstäblich auf dem Trockenen“, monierte der Bürgerschaftsabgeordnete, der auch Vorsitzender der Harburger CDU ist.

Gefahr der Dehydrierung

Anfang vergangenen Jahres hatte der Senat einen „Hitzeaktionsplan“ veröffentlicht. Darin heißt es: „Bei hohen Temperaturen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von essenzieller Bedeutung. Durch diese Maßnahmen kann einer Dehydrierung sowie hitzebedingten Erkrankungen effektiv vorgebeugt werden.“ An mehrere Stellen des Plans wird betont, das frei zugängliche Trinkwasserspender in der Stadt wichtig sind. 

Der Deutsche Wetterdienst hat für Hamburg Temperaturen von über Grad zum Ende der Woche vorhergesagt. Am Freitag könnten demnach 32 Grad, am Samstag sogar 33 Grad erreicht werden.

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