Buckelwal mit Sender versehen - Makrelenfütterung geplant
Die private Hilfsaktion für den gestrandeten Wal geht weiter. „Wir kämpfen um dieses Tier“, sagt Landesumweltminister Till Backhaus. Allerdings sei der Wal ein kranker Patient.
Der Rücken des gestrandeten Buckelwals liegt frei und ist der Sonne ausgesetzt. Jens Büttner/dpa
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An dem vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Wal ist ein Sender befestigt worden. Das teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Kirchdorf mit. Wer den Sender angebracht habe und wie genau er befestigt worden sei, wisse er noch nicht. Das müsse die private Initiative, die für den Bergungs- und Rettungsversuch zuständig ist, noch erklären.
Im Laufe des Abends soll den Angaben zufolge versucht werden, dem Wal eine „Animationsfütterung“ anzubieten. Dabei gehe es um 2,5 Kilogramm Makrele. Normalerweise nehme ein Wal etwa eine Tonne Nahrung am Tag auf, so Backhaus.
Dem Wal gehe es den Umständen entsprechend, und er sei schwimmfähig. Allerdings sei er relativ kurzatmig. Das habe man auch in der Nacht bemerken können. „Wir begleiten ihn“, betonte der Minister, der das Tier in der Nacht an Bord eines Bootes beobachtet hatte.