Berlin plant zentrale Servicestelle für Veranstaltungen
Eine neue Servicestelle soll Veranstaltern in Berlin künftig den Weg durch Behördendschungel erleichtern. Wozu soll das gut sein?
Festivals und andere große Veranstaltungen bringen Tausende von Besuchern nach Berlin. (Archivbild)Carsten Koall/dpa
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Berlin will die Organisation von Veranstaltungen vom Kongress bis zum Sportevent erleichtern. Dafür ist eine zentrale Servicestelle für Veranstaltungen geplant, wie die Senatskanzlei mitteilte. Das Ziel sei, Veranstalter noch mehr zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Veranstaltungsbranche zu verbessern.
Kongresse, große Sportveranstaltungen, der Karneval der Kulturen oder das Lollapalooza Festival ziehen Gäste aus dem In- und Ausland an. So kamen 2025 rund 13,7 Millionen Menschen zu etwa 87.000 Veranstaltungen in die Hauptstadt. Sie sichern Arbeitsplätze und stärken Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie, wie die Wirtschaftsverwaltung argumentiert.
Servicestelle soll behördenübergreifend arbeiten
Für die Weiterentwicklung Berlins als Veranstaltungsmetropole sei die geplante behördenübergreifende Servicestelle ein zentraler Baustein. Sie soll als erste Anlaufstelle beraten, Zuständigkeiten erklären und über erforderliche Unterlagen und zeitliche Abläufe informieren. Außerdem sollen Leitfäden, Checklisten und ein zentrales Informationsportal Veranstaltern die Orientierung erleichtern.
„Berlin kann Großveranstaltungen. Wir sind heute schon eine der führenden Veranstaltungsmetropolen Europas“, so Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD). „Wir sehen aber auch, dass Abläufe für Veranstalter, Gäste und die Berlinerinnen und Berliner verbessert werden müssen, um erfolgreiche Events in die Hauptstadt zu holen oder hier zu halten.“