Fahrlässige Brandstiftung? Ermittlungen gegen Angestellte
Nach einem Feuer in einem Einfamilienhaus gerät eine 70-Jährige ins Visier der Ermittler. Zunächst steht ein schwerer Verdacht im Raum – dann nimmt der Fall eine andere Wendung.
Nach ersten Erkenntnissen könnte eine brennende Kerze in der Küche das Feuer am Samstag ausgelöst haben. (Symbolbild)Uli Deck/dpa
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Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen) ermitteln die Behörden gegen eine 70-Jährige wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine brennende Kerze in der Küche das Feuer am Samstag ausgelöst haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Die Frau, eine Angestellte, war zum Zeitpunkt des Feuers allein im Haus und wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.
Im Verlauf der Ermittlungen sei zunächst der Verdacht aufgekommen, dass die Frau den Brand vorsätzlich verursacht haben könnte. Sie wurde deshalb am Montag vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beantragte zunächst einen Haftbefehl, nahm den Antrag nach weiteren Ermittlungen jedoch wieder zurück. Der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung habe sich demnach nicht erhärtet. Die Frau kam wieder frei.
Bei dem Brand entstand den Angaben zufolge ein Schaden von rund 300.000 Euro. Das Einfamilienhaus ist vorerst nicht bewohnbar.