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BSW-Chefin Mohamed Ali: Wenig Gemeinsamkeiten mit AfD

Wie geht es in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl weiter? Das BSW plädiert weiterhin für einen „überparteilichen Ministerpräsidenten“ - und sieht wenig Gemeinsamkeiten mit der AfD.

Von dpa

08.09.2026

Amira Mohamed Ali bekräftigte das Konzept eines „überparteilichen Ministerpräsidenten“ für Sachsen-Anhalt. (Archivbild)Jens Büttner/dpa

Amira Mohamed Ali bekräftigte das Konzept eines „überparteilichen Ministerpräsidenten“ für Sachsen-Anhalt. (Archivbild)Jens Büttner/dpa

© Jens Büttner/dpa

Die BSW-Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali sieht wenig Gemeinsamkeiten ihrer Partei mit der AfD. Man werbe weiterhin für einen „überparteilichen Ministerpräsidenten“ in Sachsen-Anhalt, sagte Mohamed Ali dem Radiosender WDR5. Keine Seite habe eine Mehrheit, stelle eine davon den Ministerpräsidenten, „würde das die Gräben in der Gesellschaft noch immer weiter vertiefen“. 

Zu einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD sagte Ali: „Na ja, also ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dann besonders viele unserer Inhalte durchkommen könnten, weil es da doch wenig Gemeinsamkeiten gibt“.

Eine Gemeinsamkeit sei aber etwa das Thema Energie. Man wolle in Sachsen-Anhalt eine Bundesratsinitiative für bezahlbare Energie durchsetzen. Ansonsten werde das BSW bei seinem Kurs bleiben und weder Sven Schulze (CDU) noch Ulrich Siegmund (AfD) zum Ministerpräsidenten wählen: „Also wir werden nach der Wahl das tun, was wir vor der Wahl gesagt haben.“ 

Das BSW in Sachsen-Anhalt hatte zugleich die Bereitschaft bekräftigt, sich in einem dritten Wahlgang im Landtag zu enthalten, sollte AfD-Spitzenkandidat Siegmund sich zur Wahl stellen.