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4:1 gegen Bochum: Magdeburg verlässt Abstiegszone

Der 1. FC Magdeburg gewinnt sein erstes Zweitliga-Heimspiel seit November und schiebt sich vor die Abstiegsränge. Der VfL bleibt im Liga-Mittelfeld, muss aber wieder zittern.

Von dpa

04.04.2026

Mateusz Żukowski war erneut bester Magdeburger auf dem Feld. Swen Pförtner/dpa

Mateusz Żukowski war erneut bester Magdeburger auf dem Feld. Swen Pförtner/dpa

© Swen Pförtner/dpa

Der 1. FC Magdeburg hat im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert und den VfL Bochum tiefer in den Kampf um den Klassenverbleib gezogen. Im ersten Spiel unter dem neuen Sportdirektor Peer Jaekel gewannen die Elbestädter ihr Heimspiel gegen den Bundesliga-Absteiger mit 4:1 (2:0) und verließen einen direkten Abstiegsrang. Der Rückstand auf Bochum beträgt nur noch drei Punkte.

Lubambo Musonda (6. Minute) und Baris Atik (44.) sorgten vor der Pause für die hochverdiente Führung. Philipp Hofmann (56.) brachte die Gäste zurück ins Spiel, bevor Mateusz Zukowski (71./73.) für die Entscheidung sorgte. Für den FCM war es der erste Heimsieg seit November.

Nur eine Chance für Bochum bis zur Pause

Die Gastgeber dominierten den ersten Durchgang und hatten fast 70 Prozent Ballbesitz. Bochum stand tief und hatte durch Farid Alfa-Ruprecht (28.) nur eine nennenswerte Torchance. Der FCM suchte die Lücken, ohne dabei zu großes Risiko einzugehen. Atiks Tor zum 2:0 war angesichts der Kräfteverhältnisse auf dem Platz überfällig. VfL-Coach Uwe Rösler verzweifelte an der Seitenlinie.

Tobte an der Seitenlinie: Bochums Trainer Uwe Rösler.Swen Pförtner/dpa

Tobte an der Seitenlinie: Bochums Trainer Uwe Rösler.Swen Pförtner/dpa

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Nach Wiederanpfiff agierten die Bochumer deutlich mutiger und strahlten offensiv mehr Torgefahr aus. Nach dem Anschlusstreffer lag der Ausgleich in der Luft. Doch mit einem Doppelschlag entschied Magdeburgs Torjäger Zukowski das Spiel.

 Lubambo Musonda zelebrierte seinen Führungstreffer für den 1. FC Magdeburg. Swen Pförtner/dpa

Lubambo Musonda zelebrierte seinen Führungstreffer für den 1. FC Magdeburg. Swen Pförtner/dpa

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