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15.000 protestieren in Hamburg gegen Energiepolitik

Hohe Energiepreise sind derzeit mit Blick auf den Iran-Krieg ein Dauerthema. Klimaschützer sehen sich bestärkt in ihren Forderungen. Der Bundesregierung werfen sie vor, falsche Ziele zu verfolgen.

Von dpa

18.04.2026

Am Samstag sind rund 15.000 Menschen dem Aufruf zur Demonstration von Fridays for Future in Hamburg gefolgt.Georg Wendt/dpa

Am Samstag sind rund 15.000 Menschen dem Aufruf zur Demonstration von Fridays for Future in Hamburg gefolgt.Georg Wendt/dpa

© Georg Wendt/dpa

In Hamburg haben rund 15.000 Menschen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. „Es war friedlich und alles ist problemlos abgelaufen“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg über die Demonstration. Die Forderung „100 % erneuerbare Energie jetzt“ war auf einem der Schilder zu lesen, auf einer Schildmütze waren kleine Solaranlagen zu sehen.

Unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen!“ hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protesten in Berlin, München, Hamburg und Köln aufgerufen. Im Aufruf hieß es: „Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind.“ Nötig sei nun mehr Tempo beim Ausbau von Sonnen- und Windkraft. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union wollten dies jedoch ausbremsen.

Die Veranstalter sprachen in Berlin von 24.000 und in München von 12.000 Teilnehmern.

Die Demonstrierenden zogen mit Transparenten und Schildern mittags um die Binnenalster. (Symbolbild)Georg Wendt/dpa

Die Demonstrierenden zogen mit Transparenten und Schildern mittags um die Binnenalster. (Symbolbild)Georg Wendt/dpa

© Georg Wendt/dpa

Die Demonstrierenden fordern den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien - vor allem angesichts der aktuellen politischen Lage. Georg Wendt/dpa

Die Demonstrierenden fordern den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien - vor allem angesichts der aktuellen politischen Lage. Georg Wendt/dpa

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