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„Vollstes Vertrauen“ in Wagner: Dauerlösung beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln sucht nach der Trennung von Lukas Kwasniok aktuell keinen neuen Coach. Der bisherige Co-Trainer René Wagner soll den Club vor dem Abstieg retten und könnte dann dauerhaft übernehmen.

Von dpa

23.03.2026

René Wagner soll den 1. FC Köln vor dem Abstieg retten. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

René Wagner soll den 1. FC Köln vor dem Abstieg retten. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

René Wagner kann beim 1. FC Köln nach der Trennung von Cheftrainer Lukas Kwasniok von der Interims- zur Dauerlösung werden. Sollte der bisherige Co-Trainer die Rheinländer vor dem direkten Wiederabstieg bewahren, ist auch eine Weiterbeschäftigung über den Sommer hinaus nicht ausgeschlossen. „Wenn ich den Gedanken nicht hätte, hätten wir auch so nicht entschieden“, sagte Kölns Sportchef Thomas Kessler zur Beförderung Wagners.

Der Tabellen-15. hatte sich am Sonntag von Kwasniok, den Kessler erst im Sommer nach dem Aufstieg verpflichtet hatte, getrennt. „Es steht über allem, dass wir Klasse halten. Deshalb ist meine Entscheidung so ausgefallen“, sagte Kessler, dem das 3:3 im Rheinderby am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach zu wenig war. Aktuell stehen die Kölner zwei Zähler über dem Relegationsrang. „Wir wollen alles dafür tun, um in der Bundesliga zu bleiben“, sagte Kessler. 

Reutershahn neuer Co-Trainer

Wagner soll demnach nicht nur am 5. April bei Eintracht Frankfurt auf der Bank der Kölner sitzen. „Wir haben vollstes Vertrauen in René. Ich bin von seiner fachlichen Expertise maximal überzeugt. Er ist ein sehr smarter Mensch“, sagte Kessler. Der 37-Jährige, der bereits unter Steffen Baumgart beim FC als Co-Trainer gearbeitet hatte, bekommt in Armin Reutershahn (66) einen erfahrenen Assistenten an die Seite gestellt. „Die Mannschaft hat die Qualität, um die Saisonziele zu erreichen“, urteilte Kessler.

Lukas Kwasniok bekommt keine Gelegenheit mehr, den FC aus der Krise zu führen.Marius Becker/dpa

Lukas Kwasniok bekommt keine Gelegenheit mehr, den FC aus der Krise zu führen.Marius Becker/dpa

© Marius Becker/dpa

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