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Matthäus zu Schlotterbeck: „Zeit, eine Deadline zu setzen“

Die Vertragsverhandlungen von Borussia Dortmund mit Nico Schlotterbeck sind ein Dauerthema. Lothar Matthäus hat eine klare Meinung.

Von dpa

01.04.2026

Lothar Matthäus hat sich zu Nico Schlotterbeck geäußert. (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

Lothar Matthäus hat sich zu Nico Schlotterbeck geäußert. (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Aus Sicht von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sollte Borussia Dortmund bei den Vertragsverhandlungen mit Nico Schlotterbeck eine baldige Entscheidung forcieren. „Es ist an der Zeit, eine Deadline zu setzen“, wird der 65-Jährige von Sky zitiert. „Schlotterbeck ist wichtig, man will aber keinen Druck aufbauen, das hat Kehl psychologisch gut gemacht, aber jetzt ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen.“

Das sei nicht nur für den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga wichtig. „Für Schlotterbeck und auch für die Nationalmannschaft wird es wichtig sein, dass es vor der Weltmeisterschaft Klarheit gibt“, sagte Matthäus.

Veränderte Bedingungen für Schlotterbeck

Seit Monaten ist die mögliche Verlängerung von Schlotterbecks Vertrag beim BVB ein großes Thema. Der Kontrakt des Nationalspielers läuft noch bis 2027. Zuletzt hatte der 26-Jährige Medienberichten über eine kurz bevorstehende Vertragsverlängerung energisch widersprochen. „Ich muss das klar dementieren, so weit sind wir leider nicht“, sagte der Innenverteidiger nach dem 2:1-Sieg der DFB-Auswahl gegen Ghana.

Mit Blick auf die Trennung der Dortmunder von Sportdirektor Sebastian Kehl, der durch Ole Book ersetzt wurde, erklärte Schlotterbeck: „Ich hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen, aber jetzt hat sich die Situation schon ein bisschen verändert – so weit sind wir leider noch nicht, dass da irgendwas kurz bevorsteht.“

BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bezeichnete Schlotterbecks Aussagen als „nachvollziehbar“. Der 49-Jährige sagte: „An unserer Grundhaltung, ihn langfristig an den BVB zu binden, hat sich nichts geändert. Daran arbeiten wir weiter.“

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