Wissenschaft

Parfümeriekette Pieper jetzt in französischer Hand

Die „Stadt-Parfümerie Pieper“ hat ein Insolvenzverfahren hinter sich. Zahlreiche Filialen wurden geschlossen. Jetzt schaut die Firma nach vorn.

Von dpa

01.07.2026

Seit Mittwoch hat die Stadt-Parfümerie Pieper neue Eigentümer. Sie kommen aus Frankreich. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

Seit Mittwoch hat die Stadt-Parfümerie Pieper neue Eigentümer. Sie kommen aus Frankreich. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Die Parfümeriekette Pieper hat nach Insolvenz und Sanierung neue Eigentümer. Mit dem Abschluss des Eigenverwaltungsverfahrens und dem Einstieg der Unternehmerfamilie Konckier starte man in eine neue Zukunft, teilte das Traditionsunternehmen anlässlich des Eigentümerwechsels in Herne mit.

Es werde eine langfristige Perspektive verfolgt. „Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Filialnetzes, die Stärkung der Marktposition, neue Wachstumsimpulse sowie der Ausbau attraktiver Eigen- und Partnermarken“, hieß es. Das Unternehmen will den Angaben zufolge seine Position „als der führende inhabergeführte Parfümeriefachhändler Deutschlands“ weiter ausbauen.

115 Pieper-Filialen werden weiterbetrieben

Das 1931 gegründete Unternehmen hat im Zuge der Sanierung in den vergangenen Monaten zahlreiche Filialen geschlossen. Im November hatte Pieper nach früheren Angaben noch mehr als 140, mittlerweile sind es 115. Sie befinden sich vor allem in Nordrhein-Westfalen, aber auch in Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Pieper beschäftigt derzeit nach Angaben eines Sprechers 740 Menschen.

Neue Eigentümerin ist die französische Familie Konckier, der auch die Parfum- und Kosmetik-Gruppe Bogart Group gehört. „Gemeinsam mit den Schwesterunternehmen der Gruppe sollen künftig gezielt Synergien genutzt werden, ohne die Eigenständigkeit der Marke Pieper aufzugeben“, teilte Pieper weiter mit. Potenziale gebe es dabei vor allem in Bereichen wie Einkauf, Sortimentsentwicklung und Eigenmarken.

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