Warnstreiks an Schulen - Was ist bei Unterrichtsausfall?
Der Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst der Länder erreicht erneut Schulen. Vier NRW-Regierungsbezirke sind betroffen. Wer streikt und was bei Einschränkungen passiert.
Die GEW hat Angestellte an Schulen zu Warnstreiks aufgerufen. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa
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Zu Warnstreiks an Schulen hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für Mittwoch (4. Februar) und Donnerstag (5. Februar) in mehreren Regionen Nordrhein-Westfalens aufgerufen.
Mittwoch
Regierungsbezirk Arnsberg
Regierungsbezirk Düsseldorf
Donnerstag
Regierungsbezirk Detmold
Regierungsbezirk Münster
Welche Auswirkungen kann das haben?
Zum vorangegangenen bundesweiten „Streiktag Bildung“ mit Warnstreiks in allen Regionen hatte die GEW erklärt, dass es auch zu Unterrichtsausfällen kommen könnte. Eine Notbetreuung werde in solchen Fällen ermöglicht.
Bei den Warnstreiks an den Schulen geht es nicht nur um angestellte Lehrkräfte. Die Aktionen beziehen auch etwa Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter ein. Landesweit gibt es laut Gewerkschaft rund 40.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte. Die Mehrheit der Lehrer in NRW ist verbeamtet.
Was sollten Eltern machen?
Das Schulministerium rät Eltern, auf Informationen der Schule zu achten. Die Schulen seien bemüht, im Rahmen der personellen Möglichkeiten eine Aufsicht und Betreuung der Schüler sicherzustellen. Beamtete Lehrkräfte dürften sich nicht an Streiks beteiligen und stünden grundsätzlich weiter zur Verfügung.
Was ist der Hintergrund dieser Warnstreiks?
GEW und Verdi fordern für Tarifbeschäftigte der Bundesländer sieben Prozent mehr Einkommen – mindestens aber 300 Euro mehr. Von Länderseite waren die Forderungen wegen knapper Länderhaushalte bereits wiederholt als überzogen zurückgewiesen worden. Allerdings war von Arbeitgeberseite auch Zuversicht zu hören, dass ein Abschluss im Februar zustande kommen könnte. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Februar in Potsdam geplant.
Die GEW-Landesvorsitzende Ayla Celik will am Aktionstag in Köln auf einer Kundgebung sprechen. (Archivbild)Marcel Kusch/dpa
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