Politik Inland

Tausende zu Demo gegen Sozialabbau erwartet

Die Gewerkschaften wollen ein Zeichen gegen Sozialabbau setzen. Zur zentralen Kundgebung kommen Demonstranten aus ganz NRW.

Von dpa

26.09.2026

Mit bundesweiten Protesten will der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein Zeichen gegen Sozialabbau setzen. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

Mit bundesweiten Protesten will der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein Zeichen gegen Sozialabbau setzen. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Mit Demonstrationen in vielen deutschen Städten will der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) heute gegen Sozialabbau protestieren. Die zentrale Veranstaltung für Nordrhein-Westfalen findet in Essen statt. Dort soll auch die DGB-Bundesvorsitzende Yasmin Fahimi sprechen.

Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente“ soll am Vormittag (ab 10.00 Uhr) zunächst ein Demonstrationszug durch die Essener Innenstadt ziehen. Zur Kundgebung auf dem Burgplatz am Dom (11.30 Uhr) erwartet die Gewerkschaft mehrere Tausend Teilnehmer. Aus vielen Städten fahren Busse zu der Kundgebung nach Essen. 

„Anstatt echte Reformen anzustreben, die die Wirtschaft ankurbeln und den Menschen Zuversicht geben, setzt die Bundesregierung auf Kürzungen auf dem Rücken der Beschäftigten“, kritisierte der nordrhein-westfälische DGB-Landeschef Thorben Albrecht. Dabei hätten die Menschen ein Recht auf einen funktionierenden Sozialstaat.

DGB: Soziale Sicherheit steht auf dem Spiel

„Wer Monat für Monat Beiträge zahlt, hat einen berechtigten Anspruch auf gute Gesundheitsversorgung, soziale Sicherheit und eine verlässliche Rente. Genau das steht jetzt auf dem Spiel und dagegen wehren wir uns“, betonte der Gewerkschafter.

DGB-Bundeschefin Yasmin Fahimi tritt bei der zentralen NRW-Kundgebung in Essen auf. (Archivbild)Martin Schutt/dpa

DGB-Bundeschefin Yasmin Fahimi tritt bei der zentralen NRW-Kundgebung in Essen auf. (Archivbild)Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Bundesweit sind Proteste in 15 Großstädten geplant. Mit den Kundgebungen wolle man ein deutliches Zeichen in Richtung der Politik senden, betonte DGB-Chefin Fahimi. „Die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für die Fehlentscheidungen in Politik und Wirtschaft der vergangenen Jahre“, sagte sie. „Es ist der falsche Weg, ihnen nun mit dem Abbau von Sozialstaat und Arbeitnehmerrechten die Rechnung zu präsentieren.“

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