Politik Inland

Sinkende Geburten: Minister sieht keine Gefahr für Schulen

Weil in Brandenburg weniger Kinder geboren werden, müssen bereits Kitas schließen. Bildungsminister Freiberg sagt, ob er Folgen für Schulen sieht und wo Kita-Erzieher eingesetzt werden könnten.

Von dpa

02.01.2026

Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) äußert sich zu möglichen Konsequenzen der sinkenden Geburtenzahl. (Archivbild)Soeren Stache/dpa

Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) äußert sich zu möglichen Konsequenzen der sinkenden Geburtenzahl. (Archivbild)Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Die Schulen in Brandenburg müssen nach Angaben von Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) wegen der sinkenden Geburtenzahl keine Schließungen befürchten. „Für die laufende Wahlperiode bis 2029 kann ich keine Bedrohung von Schulstandorten erkennen“, sagte Freiberg der „Märkischen Oderzeitung“ (Freitag/online). „Es wird keine Vorgabe aus Potsdam geben, wegen geringer Schülerzahlen Schulen zu schließen.“

Die Zahl der Geburten ging im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 laut Statistikamt um 4,6 Prozent auf 15.154 zurück. Ähnlich wenige Geburten wurden zuletzt 1996 gezählt - wenige Jahre nach der Wiedervereinigung.

Kitas schließen wegen zurückgehender Kinderzahlen 

Die sinkende Geburtenzahl macht sich bereits bei Kindergärten bemerkbar - einige mussten deshalb in Brandenburg schließen. Arbeitslose Erzieherinnen und Erzieher von Kitas könnten nach Ansicht des Ministers in Schulen eingebunden werden.

„Wir haben Aufgaben an den Schulen, die nicht unbedingt nur von Lehrkräften bewältigt werden müssen oder von anderen Professionen sogar gezielter bearbeitet werden können“, sagte Freiberg. „Dafür müssen Lösungen überlegt werden, damit Kita-Erzieherinnen und -Erzieher auch künftig gut eingebunden werden können.“

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