Proteste vor Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
Im öffentlichen Dienst laufen bald wieder die Verhandlungen über einen neuen Tarifabschluss der Länder. Verdi macht vorher Druck.
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes geht es um mehr Geld für die Beschäftigten. (Symbolbild)Christophe Gateau/dpa
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Vor der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes gibt es Proteste in Rheinland-Pfalz. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für kommenden Dienstag und Mittwoch Aktionen in Kaiserslautern und Mainz an. Der Beamtenbund dbb will in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt eine dreitägige Staffelmahwachenwache abhalten.
Nach einem ergebnislosen Auftakt treffen die Spitzen der Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb am 15. und 16. Januar erneut mit den Arbeitgebern der Landesbeschäftigten zusammen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnt die Gewerkschaftsforderungen nach sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr aber als unbezahlbar ab.
Es geht dabei um 900.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. Auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte wird der Abschluss in der Regel in den einzelnen Ländern dann übertragen. Nicht betroffen ist Hessen, hier wird separat verhandelt.