Politik Inland

Trump: Keine Angriffe auf Iran bis zu Midterms im November

Am 3. November wird in den USA gewählt. Medien berichteten über mögliche neue Angriffe gegen den Iran noch vor dem Urnengang. Dem widerspricht Trump nun.

Von dpa

08.10.2026

Trump sagt, er werde den Iran vor den Midterms nicht angreifen. (Archivfoto)Patrick Semansky/AP/dpa

Trump sagt, er werde den Iran vor den Midterms nicht angreifen. (Archivfoto)Patrick Semansky/AP/dpa

© Patrick Semansky/AP/dpa

Nach Medienberichten über mögliche neue US-Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms hat US-Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert. „Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. 

Die US-Regierung führe unterdessen „konstruktive Gespräche“ mit Teheran, schrieb Trump weiter. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf seinem Telegramkanal geschrieben, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe. Man habe Washington einen „Sieben-Tage-Plan“ übermittelt und eine Antwort erhalten - darauf wolle man in wenigen Tagen reagieren, hieß es.

Medien: USA erwogen neue Militärangriffe gegen iranische Ziele

Zuvor hatten mehrere US-Medien darüber berichtet, dass die US-Regierung in ihrem festgefahrenen Krieg neue Angriffe auf Ziele im Iran erwägt. Dabei könnten größere Militäreinsätze in den kommenden Wochen noch vor den wichtigen US-Zwischenwahlen wieder aufgenommen werden, berichteten das Nachrichtenportal „Axios“ und der US-Sender NBC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Entscheidung darüber sei allerdings bislang nicht gefallen.

Der Krieg ist unter den US-Amerikanerinnen und -Amerikanern unbeliebt, weil die Lebenshaltungskosten und Spritpreise infolge der Blockade der Straße von Hormus rasant nach oben geklettert sind. Eine militärische Eskalation würde die ohnehin schon hohen Ölpreise noch weiter verteuern, nachdem diese bereits wegen des gestörten Rohstoffhandels in der Meerenge in den vergangenen Monaten gestiegen waren. Das dürfte Trumps Republikanern kaum bei den anstehenden Wahlen helfen.

Das könnte Sie auch interessieren
Die geplante Erschießung eines Attentäters soll auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im Bundesstaat Texas stattfinden und per Livestream übertragen werden. (Archivbild)Bob Daemmrich/dpa
Update -

Politik Inland

zur Merkliste

US-Kreise: Livestream soll Militärhinrichtung zeigen

Anfang Dezember wollen die USA erstmals seit mehr als 60 Jahren eine Militärhinrichtung durchführen. Sie solle öffentlich sein, sagt der US-Verteidigungsminister. Nun werden mehr Details bekannt.

Politik Inland

zur Merkliste

US-Kreise: Livestream soll Militärhinrichtung zeigen

Die geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Texas soll per Livestream übertragen werden. Das bestätigte ein Beamter aus dem Pentagon der Deutschen Presse-Agentur.