Politik Inland

Landeseigene Unternehmen investieren in Klimaschutz

Mit dem Klimapakt 2025-2030 plant Berlin milliardenschwere Investitionen, um den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Was das für landeseigene Unternehmen bedeutet.

Von dpa

18.11.2025

Berlins landeseigene Unternehmen sollen erheblich in den Klimaschutz investieren. (Archivbild) Monika Skolimowska/dpa

Berlins landeseigene Unternehmen sollen erheblich in den Klimaschutz investieren. (Archivbild) Monika Skolimowska/dpa

© Monika Skolimowska/dpa

In Berlin sollen 22 landeseigene Unternehmen bis 2030 rund 13,8 Milliarden Euro in den Klimaschutz und die Verringerung der Kohlendioxidemissionen investieren. Zusätzlich stellt ihnen der Senat 2,3 Milliarden Euro bis 2030 zur Verfügung. Das teilte die Senatskanzlei mit. 

Einen entsprechenden Klimapakt 2025-2030 beschloss der Senat bei seiner jüngsten Sitzung. Das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz sieht vor, den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2030 um 70 Prozent zu reduzieren. 

„Berlin hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Damit uns das gelingt, brauchen wir in vielen Bereichen eine konsequente Energiewende“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) dazu. 

Klimaschutz als Gemeinschaftsaktion

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) ergänzte, der Klimapakt sei die größte gemeinsame Aktion, die es bisher in Berlin zum Klimaschutz gegeben habe. „Für die Transformation unserer Energieversorgung und unserer Wirtschaft sind milliardenschwere Investitionen notwendig.“

Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) wies darauf hin, dass auch die Berliner Bäder-Betriebe 204 Millionen Euro für Klimapaktmaßnahmen erhalten. Davon sind allein rund 168,3 Millionen Euro für Grund- oder Teilsanierungen gedacht.

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