Politik Inland

Günther und Herbst empfangen Sternsinger in Kiel

Knapp 100 Sternsinger bringen ihren Segen in den schleswig-holsteinischen Landtag. Präsidentin Herbst würdigt ihr Engagement und auch die Spendeneinnahmen von 2025 können sich sehen lassen.

Von dpa

05.01.2026

Die Kinder konnten im Plenarsaal des Landtages ihre Fragen stellen. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Die Kinder konnten im Plenarsaal des Landtages ihre Fragen stellen. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Ministerpräsident Daniel Günther (beide CDU) haben knapp 100 Sternsingerinnen und Sternsinger aus Schleswig-Holstein am Kieler Landeshaus empfangen. Die Mädchen und Jungen brachten mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+26“ am Landtagsgebäude ihren Segen „Christus mansionem benedicat Christus segne dieses Haus“ an, teilte der Landtag mit.

Anschließend stellten sich Herbst und Günther im Plenarsaal den Fragen der Kinder. Zuvor würdigte die Landtagspräsidentin das Engagement der Sternsinger. „Es beeindruckt mich sehr, dass ihr in diesem Jahr mit eurer Sammlung ein wichtiges Zeichen gegen Kinderarbeit in der Welt setzt“, sagte sie. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ zeigten sie in diesem Jahr, dass Kinderarbeit, die in weiten Teilen der Welt immer noch zum Alltag gehört, Kinderrechte verletzt.

Zudem sammelten die Sternsingerinnen und Sternsinger den Angaben nach Spenden für notleidende Kinder weltweit. Im Jahr 2025 kamen insgesamt mehr als 48 Millionen Euro zusammen. Die Mädchen und Jungen, die den Landtag dieses Jahr besuchten, kamen aus den katholischen Kirchengemeinden Ahrensburg, Bad Bramstedt, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Itzehoe, Kaltenkirchen, Kiel, Niebüll, Plön und Trittau.

Das könnte Sie auch interessieren

Politik Inland

zur Merkliste

Kein Geld für kostenfreie Verpflegung in Kitas

Viele Eltern in NRW hoffen auf kostenfreies Kita-Essen. Doch das im schwarz-grünen Koalitionsvertrag avisierte Ziel scheint in dieser Wahlperiode nicht mehr erfüllbar zu sein.

Politik Inland

zur Merkliste

Japans Regierungschefin kündigt Neuwahlen an

Japans erste Ministerpräsidentin Takaichi regiert seit Kurzem mit knapper Mehrheit. Nun will sie ihre guten Umfragewerte nutzen, um mit einer vorzeitigen Neuwahl ihre Macht zu festigen. Geht das gut?