Politik Inland

Esken muss Schlappe im Wahlkreis einstecken

In Berlin gesteht die SPD ihre Wahlniederlage ein - Parteichefin Saskia Esken verliert auch in ihrem baden-württembergischen Wahlkreis.

Von dpa

24.02.2025

Saskia Esken verliert deutlich in ihrem Wahlkreis - im nächsten Bundestag wird sie trotzdem vertreten sein.Kay Nietfeld/dpa

Saskia Esken verliert deutlich in ihrem Wahlkreis - im nächsten Bundestag wird sie trotzdem vertreten sein.Kay Nietfeld/dpa

© Kay Nietfeld/dpa

SPD-Parteichefin Saskia Esken muss eine Niederlage in ihrem Wahlkreis einstecken. Die 63-Jährige kam auf 12,63 Prozent der Erststimmen, wie aus dem vorläufigen Ergebnis für den Wahlkreis Calw hervorging. Sie bleibt aber über die Landesliste abgesichert und weiter Bundestagsabgeordnete. Bei der Bundestagswahl 2021 hatte sie noch 16,83 Prozent der Stimmen geholt.

Esken ist seit 2013 Bundestagsabgeordnete. 2021 zog sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Baden-Württemberg über die Landesliste in das Parlament ein – das Direktmandat in ihrem Wahlkreis holte heute wie damals der CDU-Politiker Klaus Mack. Ob er tatsächlich ins Parlament einzieht, hängt nach dem erstmals angewendeten neuen Wahlrecht von den Zweitstimmen seiner Partei ab und entscheidet sich daher erst mit dem noch ausstehenden vorläufigen Endergebnis.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Politik Inland

zur Merkliste

Richtungswahl entscheidet über die Zukunft Serbiens

Die Bürger des Landes haben die Wahl zwischen dem Autokraten Vucic und der Liste der demokratischen Studentenbewegung. Der Ausgang ist ungewiss. Was dabei für Europa auf dem Spiel steht.

Politik Inland

zur Merkliste

Kann Lula das Ruder in Brasilien noch herumreißen?

Flávio Bolsonaro geht mit Rückenwind in die Stichwahl. Lula setzt im Endspurt auf große Kundgebungen - und auf die Erfolge seiner Regierung. Reicht das, um die Wahl noch zu drehen?

Politik Inland

zur Merkliste

Schicksalswahl in Israel: Es geht um mehr als Netanjahu

Kann Netanjahu trotz des Versagens vom 7. Oktober und dreier harter Kriegsjahre seine Macht behaupten? Oder gelingt es der liberaleren Opposition, ihn nach Jahren an der Regierungsspitze abzulösen?