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iPhone und iPad: 3 Tipps für mehr Sicherheit

Klau-Risiko, Kinder am iPhone, Spam-Anrufe auf dem Display: iOS bietet Schutz vor vielen Dingen. Welche Funktionen helfen – und worauf Nutzer dabei achten sollten.

Von dpa

26.10.2026

iPhone-Nutzer können in den iOS-Einstellungen jede Menge hilfreiche Schutzfunktionen für den Alltag finden. picture alliance/dpa

iPhone-Nutzer können in den iOS-Einstellungen jede Menge hilfreiche Schutzfunktionen für den Alltag finden. picture alliance/dpa

© picture alliance/dpa

Das Telefon vom Tisch geschnappt und weg ist der Dieb? Die Kinder stecken ihre Nase in private Daten? Und ständig kommen Werbeanrufe? Einmal tief durchatmen - dagegen kann man was tun. 

Also zumindest gegen neugierige Blicke und nervige Anrufe. Und auch dem Dieb kann man in den Einstellungen von iOS die Arbeit etwas erschweren. Hier sind drei Tipps für Nutzerinnen und Nutzer von iPhones und iPads.

Das Kontrollzentrum für Unbefugte sperren

Bei den meisten iPhones und iPads ist es so: Nahezu jeder kann das Kontrollzentrum öffnen und die dort hinterlegten Kurzbefehle ausführen. Zum Beispiel könnte ein Smartphone-Dieb so den Flugmodus aktivieren - das Auffinden über die „Wo ist?“-App würde dadurch erschwert. Aber was hilft?

  • Der Weg führt in die Einstellungen und dort zum Punkt FaceID & Code. 
  • Auf der folgenden Seite herunterscrollen zum Punkt „Im Sperrzustand Zugriff erlauben“. 
  • Dort dann festlegen, was ohne Freigabe des Telefons durch Face ID noch benutzt werden kann. Also etwa das Kontrollzentrum deaktivieren.

So, aus das Kontrollzentrum! Jetzt kann man es nur noch nutzen, wenn Face ID einen identifiziert hat. Till Simon Nagel/dpa-tmn

So, aus das Kontrollzentrum! Jetzt kann man es nur noch nutzen, wenn Face ID einen identifiziert hat. Till Simon Nagel/dpa-tmn

© Till Simon Nagel/dpa-tmn

Anschließend ist ein Zugriff nur noch möglich, wenn Face ID oder Touch ID den rechtmäßigen Besitzer des Smartphones erkannt hat. 

Einzelne Apps vor Zugriff schützen

Ach, die Kinder haben das iPhone in der Hand? Aber vielleicht sollen sie ja nicht an die Bank-App oder die privaten Fotos? Kein Problem: Man kann einzelne Apps sperren und nur nach Identifikation mit Face ID oder Touch ID freigeben. Und das geht so:

  • Lang mit dem Finger auf das Symbol der gewünschten App drücken. Zum Beispiel die Banking-App.
  • „Face ID anfordern“ auswählen und diese Entscheidung bestätigen. 
  • Bei Geräten ohne Face ID wie dem iPhone Duo, dem iPhone SE und einigen iPads steht dort „Touch ID anfordern“.
  • Nun kann die App nur noch nach Identifikation genutzt werden. Falls die Identifizierung nicht klappt, geht es auch mit dem Gerätecode.

Sperre für einzelne Apps? Kein Problem, das geht mit iOS.Till Simon Nagel/dpa-tmn

Sperre für einzelne Apps? Kein Problem, das geht mit iOS.Till Simon Nagel/dpa-tmn

© Till Simon Nagel/dpa-tmn

Will man das später einmal rückgängig machen, geht das ähnlich. Man muss nur „Face ID nicht anfordern“ auswählen. Dann kann wieder jeder eine App nutzen.

Spam-Anrufe? In die Mailbox-Hölle mit ihnen!

Ja, auch das kann den Alltag sicherer machen - sich nicht mehr mit unbekannten Anrufern, Betrug oder Werbung herumzuschlagen. iOS hat dafür eine Option, solche Anrufer einfach an die Mailbox weiterzuleiten. Das Gute: Sie merken es nicht einmal, da das Telefon stumm bleibt. So geht es: 

  • Rufen Sie in den App-Einstellungen den Punkt Telefon auf. 
  • Bei „Unbekannte Nummern überprüfen“ gibt es drei Möglichkeiten, wobei die oberste Auswahl eben nichts tut.
  • „Nach Grund des Anrufs fragen“ konfrontiert Anrufer auf dem iPhone 15 Pro und neuer mit einer Computerstimme, die ebendies tut. Wer davon nicht irritiert ist, hat vielleicht wirklich einen guten Grund für den Anruf und nennt ihn - Nutzer bekommen einen Hinweis und können entscheiden, ob sie den Anruf annehmen.
  • Die Option „Stumm“ schickt alle Anrufe von nicht gespeicherten Nummern zur Mailbox. Der Anruf wird ohne weiteren Hinweis in der Anrufliste angezeigt.

Stör mich nicht, sag’s der Mailbox! Mit der Anruffilterung kann man sich gegen übermäßig viele Werbeanrufe zur Wehr setzen.Till Simon Nagel/dpa-tmn

Stör mich nicht, sag’s der Mailbox! Mit der Anruffilterung kann man sich gegen übermäßig viele Werbeanrufe zur Wehr setzen.Till Simon Nagel/dpa-tmn

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Reicht nicht? Das kann man noch weiter eskalieren. Direkt unter der Option unter „Anruffilterung“ kann man noch den Stummschalter aktivieren. Dann landen unbekannte Anrufer direkt in der Mailbox und ihre Anrufe tauchen nicht in der Anruferliste auf, sondern bei „Unbekannt“. Hier lohnt dann mal ein gelegentlicher Blick, ob man nicht doch einen wichtigen Anruf verpasst hat. 

Hilfreich: Die bekannten Nummern von legitimen Anrufern wie Versicherung, Krankenkasse, Kindergarten, Schule und Co. vorher speichern.

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