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Zehntausende bei Warnemünder Turmleuchten: weniger Feuerwerk

Bis zuletzt war wegen des Wetters unklar, ob das Warnemünder Turmleuchten wieder verschoben werden muss. Am Ende konnte es pünktlich stattfinden - jedoch mit Abstrichen.

Von dpa

02.01.2026

Zahlreiche Menschen haben am Neujahrstag das traditionelle Warnemünder Turmleuchten an der Strandpromenade des Ostseebades verfolgt.Stefan Sauer/dpa

Zahlreiche Menschen haben am Neujahrstag das traditionelle Warnemünder Turmleuchten an der Strandpromenade des Ostseebades verfolgt.Stefan Sauer/dpa

© Stefan Sauer/dpa

Trotz erneut schwieriger Wetterbedingungen hat das traditionelle Warnemünder Turmleuchten in diesem Jahr pünktlich am Neujahrstag Zehntausende Schaulustige angelockt. „Wir hatten 40.000 Besucher“, sagte Martina Hildebrandt vom Veranstalter Hanse Event. „Für die äußeren Umstände und die Prognosen fanden wir das sensationell viel und waren damit hochzufrieden.“ Nach der Verschiebung im vergangenen Jahr wurde dieses Mal wegen des Windes ein Teil des Feuerwerks nicht gezündet.

„Aus Sicherheitsgründen haben wir alle Feuerwerkseffekte am Turm gestrichen, um die am nächsten stehenden Besucher nicht zu gefährden.“ Das von der Mittelmole startende Feuerwerk konnte hingegen gezündet werden. Ebenso waren die Laser-Effekte, Lichtshow sowie Live-Musik nicht betroffen.

Veranstalter: Turmleuchten bleibt Neujahrsinszenierung

Bis zuletzt war fraglich, ob das Turmleuchten pünktlich stattfinden kann. 2025 war es wetterbedingt in den März verschoben worden. Damals waren laut Hildebrandt 65.000 Menschen gekommen. Dieses Jahr fiel die Entscheidung gegen eine Verschiebung. „Wir haben am Morgen die Entscheidung getroffen, alles fertig aufzubauen, und einfach darauf zu hoffen, dass wir am Abend ein Zeitfenster erwischen, in dem sich die Böen in Grenzen hielten. Das war ja dann auch so.“

Trotz des zuletzt wiederholt schwierigen Wetters soll das Turmleuchten nicht grundsätzlich verschoben werden. „Man kann in Warnemünde an jedem Tag des Jahres schlechtes Wetter haben und Sturmböen haben“, gab Hildebrandt zu bedenken. So lange sie und ihr Team die Veranstaltung betreuen, bleibe es eine Neujahrsinszenierung.

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