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Waldbrand im Hohen Venn: Evakuierung bleibt bestehen

Das Feuer im Hohen Venn ist nicht weiter auf die deutsche Grenze vorgerückt. Dennoch dürfen 30 evakuierte Einwohner von Monschau derzeit noch nicht in ihre Häuser zurück.

Von dpa

17.08.2026

Der Kampf gegen die Flammenfront bereitet den Einsatzkräften große Mühe.Thomas Banneyer/dpa

Der Kampf gegen die Flammenfront bereitet den Einsatzkräften große Mühe.Thomas Banneyer/dpa

© Thomas Banneyer/dpa

Die etwa 30 Einwohner von Monschau an der belgischen Grenze, die am Sonntagabend wegen des Feuers im Naturschutzgebiet Hohes Venn ihre Häuser verlassen mussten, dürfen derzeit noch nicht zurück. Die Evakuierung zweier Ortsteile wegen des Waldbrandes werde vorerst aufrechterhalten, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Philipp Krüger, am Morgen.

Die Nacht sei sehr ruhig verlaufen, sagte Krüger. Man habe die Situation „etwas entschärfen“ können. „Der Regen ist natürlich ein kleiner Segen für uns“, sagte er. Allein könne der Regen das Feuer aber nicht löschen. Mit rund 3.000 Hektar Fläche handelt es sich um einen der größten Waldbrände in der Geschichte Belgiens.

Der Brand war am Sonntag bis auf 300 Meter an die deutsche Grenze herangerückt, was zur Evakuierung der Ortslagen Ruitzhof und Geisberg mit rund 30 Bewohnern geführt hatte. Dabei spielten auch mögliche gesundheitliche Risiken durch die starke Rauchentwicklung eine Rolle. Weitere Evakuierungen sind den Angaben zufolge derzeit nicht notwendig. „Die nächste Linie zur weiteren Evakuierung liegt noch weit, weit entfernt“, sagte Krüger.

Das Feuer rückte 300 Meter an Wohnbebauung heran.Thomas Banneyer/dpa

Das Feuer rückte 300 Meter an Wohnbebauung heran.Thomas Banneyer/dpa

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