Vom Grill bis Caesar Salad – Romanasalat macht alles mit
Jetzt ist Erntezeit für Romanasalat! Warum der grüne Alleskönner nicht nur im Salat, sondern auch heiß richtig punktet – und wie er im Kühlschrank länger frisch bleibt.
Mehr als nur Rohkost: Romanasalat kann nicht nur Salat – man kann ihn auch dünsten, braten oder grillen, ohne dass er zerfällt.picture alliance / dpa-tmn
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Während Rucola, Feld- oder klassischer Kopfsalat schnell schlapp machen, zeigt der Romanasalat mit seinem länglichen Kopf, den festen grünen Blättern und seiner markanten Mittelrippe, seine robuste Seite. Während seine Kollegen am besten schnell nach dem Kauf zubereitet werden sollten, ist der Romana, auch Römersalat genannt, noch nach Tagen frisch - denn er eignet sich gut für die Lagerung.
Dafür sollte man aber schon den Kühlschrank lagern, rät die Verbraucherzentrale Bayern. Damit sich keine Feuchtigkeit staut, sollte er aus der Folie genommen werden, empfiehlt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Sie preist weitere Vorzüge: „Wie die meisten Blattsalatsorten ist auch Romanasalat vor allem wasserreich und somit sehr kalorienarm.“
Erntezeit hat gerade begonnen
Wer Wert auf saisonale und regionale Zutaten legt, sollte gerade jetzt zum Romanakopf greifen: Denn die heimische Erntezeit in Deutschland ist gerade gestartet und dauert noch bis Oktober. Außerhalb der Saison ist Romanasalat als Importware, vor allem aus Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und den Niederlanden ganzjährig erhältlich.
Die Basis vom „Caesar Salad“
Besonders bekannt ist Romanasalat als Hauptzutat des „Caesar Salad“, einem Klassiker der amerikanischen Küche. In Kombination mit Parmesan, Croutons und cremigem Dressing ist er weltweit auf Speisekarten populär. Dank seiner stabilen Struktur eignet sich Römersalat jedoch nicht nur für kräftige Salate. Ähnlich wie Spinat oder Mangold kann man ihn auch warm genießen – etwa gedünstet, gebraten, im Ofen gegart oder sogar vom Grill.