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Sonniger Tag in den Bergen? UV-Schutz nicht vergessen

Im Winter darf die Sonnencreme hinten im Badezimmerschrank verschwinden? Nein, wer in den Bergen unterwegs ist, hat sie besser dabei. Was es für guten Schutz noch braucht.

Von dpa

05.01.2026

Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen: Schnee reflektiert bis zu 90 Prozent der Sonnenstrahlen und erhöht das Sonnenbrandrisiko.Benjamin Nolte/dpa-tmn

Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen: Schnee reflektiert bis zu 90 Prozent der Sonnenstrahlen und erhöht das Sonnenbrandrisiko.Benjamin Nolte/dpa-tmn

© Benjamin Nolte/dpa-tmn

Ein Sonnenbrand mitten im Winter? Wer sich an sonnigen Tagen in den Bergen aufhält, muss damit rechnen - und schützt sich besser davor: mit Sonnencreme und Sonnenbrille. 

„Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte“, warnt Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Denn mit zunehmender Höhe nimmt auch die UV-Strahlung zu. Dazu kommt, dass frischer Schnee bis zu 90 Prozent der schädlichen Strahlen reflektiert. 

So können sie auf unsere Haut treffen und nicht nur Sonnenbrände erzeugen, sondern auch auf unser Hautkrebsrisiko einzahlen. Auch die Augen können unter UV-Strahlung leiden, wenn wir sie nicht richtig schützen. Es drohen unangenehme Entzündungen von Hornhaut oder Bindehaut. 

Worauf es beim Sonnenschutz in den Bergen ankommt

Mit diesen Tipps des BfS sind Bergfreundinnen und -freunde gut vor der Sonne geschützt:

  • Gesicht und unbedeckte Hautstellen mit Sonnencreme einschmieren. Sie sollte mindestens Lichtschutzfaktor 30 haben, besser 50 oder 50+. Außerdem sollte sie sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützen.
  • Der richtige Zeitpunkt fürs Eincremen ist 20 bis 30 Minuten, bevor es ins Freie geht. Alle zwei Stunden ist Nachcremen angesagt.
  • Auch die Lippen können einen Sonnenbrand bekommen. Daher gilt: Lippenpflegestift mit Lichtschutzfaktor auftragen.
  • Die Sonnenbrille sollte mit der Angabe UV400 gekennzeichnet sein. Wichtig ist auch, dass sie die Augen möglichst gut umschließt, wie das etwa Ski- oder Gletscherbrillen tun. So fällt keine UV-Strahlung von der Seite ein. Übrigens: Die Tönung der Gläser sagt nichts über den UV-Schutz aus, heißt es vom Kuratorium Gutes Sehen. Auch die dunkelsten Gläser schützen nicht vor der Strahlung, wenn ein UV-Filter fehlt. 
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