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So kommen Hund und Katze gut durch den Winter

Wenn Hunde im Schnee toben und Katzen durch frostige Gärten streifen, drohen Verletzungen und Unterkühlung. Mit einfachen Schutzmaßnahmen bleiben Vierbeiner fit und gesund.

Von dpa

08.01.2026

Ein erhöhter Energiebedarf sorgt dafür, dass viele Tiere im Winter mehr Futter benötigen: Hochwertige Proteine und Fette unterstützen die Gesundheit.Benjamin Nolte/dpa-tmn

Ein erhöhter Energiebedarf sorgt dafür, dass viele Tiere im Winter mehr Futter benötigen: Hochwertige Proteine und Fette unterstützen die Gesundheit.Benjamin Nolte/dpa-tmn

© Benjamin Nolte/dpa-tmn

Schnee, Eis und frostige Temperaturen – für Haustiere kann der Winter zur Herausforderung werden. Frieren, erhöhte Verletzungsgefahr und gesteigerter Energiebedarf setzen den Tieren zu. Wie Hunde und Katzen die kalten Tage gut überstehen.

Schutz vor Schnee und Kälte

Beim Toben im Schnee behält man seinen Hund am besten im Auge. Zu viel Schnee sollte er nämlich nicht fressen. Das kann die Magenschleimhaut reizen und zu Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, vermehrtem Speichelfluss oder Fieber führen.

Friert mein Vierbeiner? 

„Zittert der Hund, hat er eine gekrümmte Körperhaltung oder winselt er, dann friert er“, so Diplom-Biologin Sabrina Karl von Vier Pfoten. Dann geht es am besten auf direktem Wege zurück ins Warme. Auch Hunde können eine Erkältung oder eine Blasenentzündung bekommen.

Was dann hilft: schneller laufen. Denn das kurbelt die Wärmeproduktion im Körper an. Generell macht es in der kalten Jahreszeit Sinn, die Gassirunden kürzer zu halten, aber dafür öfter am Tag zu gehen - anstatt lange Strecken am Stück zurückzulegen.

Der Zentralverband der Heimtierbranche (ZZF) empfiehlt zudem, im Winter die Ernährung etwas anzupassen. Hunde verbrauchen jetzt mehr Energie, um ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Das Futter sollte daher reich an gut verdaulichen Proteinen und hochwertigen Fetten sein. Und: Auch an kalten Tagen brauchen die Tiere ausreichend Wasser.

Hundepfoten schützen

Neue Jahreszeit, neue Untergründe: Festgefrorene Schneeklumpen, scharfe Eiskanten und Streusplit können Hundepfoten in Mitleidenschaft ziehen und zu Rissen in der Hornhaut führen oder zwischen den Zehen scheuern. Eine fettreiche Pfotenpflege kann davor schützen. 

Längeres Fell zwischen den Zehen kann man im Winter vorsichtig kürzen, damit sich dort keine Schnee- oder Eisklumpen bilden. Nach der Gassirunde sollten die Pfoten gründlich gewaschen und abgetrocknet werden, empfiehlt Heimtier-Expertin Sabrina Karl.

Wann sind Hundeschuhe sinnvoll? Vor allem bei ausgedehnten Spaziergängen oder in extrem kalten Gegenden. Sie schützen vor Verletzungen, vor dem Ausrutschen und sorgen für warme Pfoten. Sie müssen aber gut passen und der Vierbeiner braucht Zeit, um sich an sie zu gewöhnen.

Können Katzen auch im Winter raus?

Einige Samtpfoten kuscheln sich im Winter lieber drinnen ein, andere ziehen trotz Schnee und Kälte durch ihr Revier. Doch ist das für Katzen tatsächlich gut? „Ein vitaler, gesunder Freigänger kann ohne Bedenken selbst bei klirrender Kälte im Freien streunen“, so ZZF-Fachreferentin Selina Schlierenkamp.

Ein dichtes Winterfell schützt zwar vor Wind und Nässe. Wer keine Katzenklappe hat, sollte aber sicherstellen, dass das ausgesperrte Tier Zugang zu einem Unterschlupf hat, der trocken und frei von Zugluft ist. Kitten und Katzensenioren bleiben besser drinnen.

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