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Sieben Stauden für Schmetterlinge

Welche Pflanzen locken Schmetterlinge in den Garten? Sieben Stauden bieten Nahrung für Falter und Raupen – und verschönern nebenbei das Beet.

Von dpa

24.04.2026

Reich gedeckt: Welche Stauden machen den Garten zum Schmetterlingsparadies?Monika Skolimowska/dpa/dpa-tmn

Reich gedeckt: Welche Stauden machen den Garten zum Schmetterlingsparadies?Monika Skolimowska/dpa/dpa-tmn

© Monika Skolimowska/dpa/dpa-tmn

Sie lieben Schmetterlinge im Garten? Mit der Wahl der richtigen Pflanzen können Sie nachhelfen. Wer über weite Teile der Saison auf passende Stauden oder Kübelpflanzen setzt, kann dazu beitragen, Schmetterlinge regelmäßig mit Nahrung zu versorgen. Was eignet sich? Das Grüne Medienhaus nennt eine Auswahl.

1. Weiße Fetthenne

Die Weiße Fetthenne ist unverzichtbar für den Apollofalter: Seine Raupen fressen ihre Blätter. Doch auch andere Fetthennenarten lohnen sich im Garten. Zur Blütezeit dienen sie etwa Admiral oder Kleinem Fuchs als Nahrungsquelle.

2. Wiesen-Flockenblume

Die Wiesen-Flockenblume zieht ebenfalls verschiedene Gäste an. Nicht nur der ausgewachsene Apollofalter nutzt ihren Nektar, auch von vielen anderen Tagfaltern wird sie angeflogen.

3. Große Brennnessel

Wer Schmetterlinge im Garten haben will, braucht sowohl mit Nektar gefüllte Blüten für ausgewachsene Falter als auch Blätter, die als Raupennahrung dienen. Die Raupen von Tagpfauenauge, Admiral, Landkärtchen oder Kleinem Fuchs ernähren sich vorwiegend von Brennnesselblättern.

Extra anpflanzen muss man sie in der Regel nicht, denn oft wächst die Pflanze ohnehin im Garten. Dann heißt es eher: Dort, wo Brennnesseln nicht stören, können sie stehenbleiben – etwa in einer wilden Ecke am Kompost.

4. Blut-Weiderich

Mit seinen rosa Blüten ist der Blut-Weiderich nicht nur hübsch anzusehen. Er dient als Raupennahrung für den Faulbaum-Bläuling und lockt zur Blütezeit im Hochsommer Weißlinge wie den Zitronenfalter an. Besonders gut macht er sich an Teichrändern oder als Blickfang im Beet.

5. Wasserdost oder Herbst-Astern 

Wenn viele Pflanzen schon verblüht sind, haben Wasserdost und Herbst-Astern ihren großen Auftritt. Ihre späten Blüten liefern wichtigen Nektar für Schmetterlinge, die als ausgewachsene Falter überwintern. Gerade zum Saisonende sind solche Pflanzen entscheidend.

6. Gewöhnlicher Dost

Er ist ein regelrechter Schmetterlingsmagnet. Viele Arten nutzen ihn als Nahrungsquelle, darunter auch Augenfalter wie Großes Ochsenauge oder Bläulinge. Zusammen mit Kräutern wie Thymian, Lavendel, Rosmarin und Bohnenkraut entsteht ein duftendes Kräuterbeet in der Sonne, das wenig Wasser braucht und Schmetterlinge anzieht.

7. Fenchel

Fenchel erfüllt gleich mehrere Funktionen: Seine Blätter dienen den Raupen des Schwalbenschwanzes als Nahrung. Den Falter sieht man hingegen an Disteln, Skabiosen oder am Natternkopf. Auch Fenchelblüten locken Insekten an – allerdings eher Wildbienen, Käfer und Fliegen als Schmetterlinge.

Mehr als Unkraut: Brennnesseln sind eine wichtige Nahrungsquelle für Admiral-Raupen.Carmen Jaspersen/dpa/dpa-tmn

Mehr als Unkraut: Brennnesseln sind eine wichtige Nahrungsquelle für Admiral-Raupen.Carmen Jaspersen/dpa/dpa-tmn

© Carmen Jaspersen/dpa/dpa-tmn

Im Anflug: Der Kohlweißling nutzt den Blut-Weiderich als Nektarquelle.Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Im Anflug: Der Kohlweißling nutzt den Blut-Weiderich als Nektarquelle.Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

© Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Spätblüher im Garten: Herbst-Astern liefern wichtigen Nektar für Schmetterlinge.Christin Klose/dpa-tmn

Spätblüher im Garten: Herbst-Astern liefern wichtigen Nektar für Schmetterlinge.Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

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