Muttertag? Das denkt Adele Neuhauser darüber
Die Schauspielerin Adele Neuhauser spricht über fehlende Wertschätzung für Mütter. Und warum sie selbst kein besonderes Muttertagsritual mit ihrem Sohn pflegt.
Der Sohn von Schauspielerin Adele Neuhauser, Julian Pajzs, ist Jazzmusiker und Filmkomponist. (Archivbild)Christian Charisius/dpa
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Die Schauspielerin Adele Neuhauser kann dem Muttertag nur bedingt etwas abgewinnen. „Ich finde es traurig, wenn man das betonen muss“, sagte die 67-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Mütter sind generell tagtäglich gefordert und zu wenig geschätzt. Insofern ist dieser Tag vielleicht gar nicht so schlecht, um sich noch mal darauf zu besinnen, was Mütter eigentlich so leisten.“
Sich selbst bezieht die Österreicherin da aber nicht mit ein: „Nein, nein, ich wurde geliebt und geehrt.“ Sie habe kein spezielles Ritual zum Muttertag mit ihrem Sohn, dem Jazzmusiker und Filmkomponist Julian Pajzs (39). „Wir sind auch sehr weit voneinander entfernt. Ich lebe in Wien und mein Sohn in Berlin. Ich befürchte, wir werden uns an dem Tag nicht sehen können.“
An dem Morgen veröffentlicht das ZDF in seinem Streamingportal einen neuen Zweiteiler mit Neuhauser in der Hauptrolle.
In „Mama ist die Best(i)e“ (Ausstrahlung am 18. Mai ab 20.15 Uhr) verkörpert die 67-Jährige eine Frau, die ihren Mann umgebracht haben soll. Nach der Freilassung aus dem Gefängnis sucht sie den wahren Mörder - auch unter ihren Kindern. Das Verhältnis der Mutter zur Familie ist dabei mehr als angespannt.